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"Krank gewohnt" - Wie Schadstoffe im Neubau die Gesundheit gefährden

gesunde Baustoffe ?

Das Thema ist ein Dauerbrenner, der Architekten und Bauherren schon lange bewegt. Angesichts der Vielfalt der von in- und ausländischen Herstellern angepriesenen Produkte und der Verunsicherung durch die Rechtsprechung der EU zur Normierung – dem Fortfall der „Ü“-Kennzeichnung - wird es zunehmend schwieriger, die Spreu vom Weizen zu trennen und zweifellos schadstofffreie Baustoffe zu wählen.

In diesem Zusammenhang ist uns der nachstehende Aufsatz in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung unter folgendem Link aufgefallen:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/immobilien/wie-schadstoffe-im-neubau-die-gesundheit-gefaehrden-14535677.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

Es lohnt sich diesen durchzulesen, denn er macht sensibel für ein äußerst brisantes Thema. Ein Neubau, richtig ausgeführt, kann gesundheitliche Verbesserungen zur Folge haben, die wir nicht für möglich gehalten hätten. Es kann jedoch auch bei schlechter Baustoffwahl und Ausführung genau das Gegenteil bewirken und Beschwerden verursachen, die wir in unserer vorherigen Wohnstätte nicht im Ansatz hatten.

Die Ausschüsse Planen und Bauen der Bundesarchitektenkammer und der Kammer Nordrhein-Westfalen haben sich vielfach mit Fragen der Normierung zugunsten schadstofffreien Bauens und des gesunden Wohnens befasst. Die Initiative eines Mitglieds - anfänglich gestützt durch den VDI - für NRW einen Sachverständigen für „gesundes Bauen“ zu etablieren, scheiterte zu Recht an der Komplexität der Materie und den hohen Anforderungen, die an Gutachter auf diesem Terrain gestellt werden müssen: hier sind vor allem Bauphysiker, Toxikologen und Chemiker gefragt.

An europäisch harmonisierte, CE-gekennzeichnete Bauprodukte dürfen nun keine zusätzlichen nationalen Anforderungen gestellt werden (Anforderungen werden zukünftig an das Gebäude gestellt). Mit der Änderung der Musterbauordnung sollen die Technischen Baubestimmungen und die BRL von einer Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (VVTB) abgelöst werden. Nach Abschluss des Notifizierungsverfahrens ist die Umsetzung der MBO und VVTB auf der Ebene der Länder Anfang 2017 zu erwarten.

Im Übergang ist einerseits auf den Inhalt der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung zu achten, die der „Ü“-Kennzeichnung zugrunde lag, andererseits auf die Leistungsbeschreibungen der Hersteller, die auf der nationalen Ebene dem Produkt mit auf den Weg gegeben werden dürfen, soweit sie denn schon vorliegen.
Diese Unsicherheit bezüglich der Leistungsversprechen seitens der Hersteller birgt ein zusätzliches Haftungsrisiko für den Architekten, das bewusst wahrgenommen werden sollte.

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Auch Schinkels Bauakademie soll wiedererstehen

Musterfassade Bauakadmie Berlin

Nach einem Artikel in der Rheinischen Post vom 24.11.2016 hat der Deutsche Bundestag nun 62 Millionen Euro für die Rekonstruktion von Schinkels Bauakademie in Berlins Mitte bewilligt.

Das Gebäude der Bauakademie am Werderschen Markt in Berlin, wurde 1964, trotz weltweiter Proteste, von den Machthabern in der DDR abgerissen um Platz zu schaffen für den Neubau des Außenministeriums der DDR. Dieser Gebäuderiegel sollte wohl auch ideologisch und politisch eine städtebauliche Abgrenzung nach Westen für den neu geschaffenen 'sozialistischen Aufmarschplatz' auf dem frei geräumten Schlossareal bewirken! Der 'Riegel' erstreckte sich parallel zum Kupfergraben von der Werderstraße bis zur Straße Unter den Linden.

Nach der Wiedervereinigung wurde das Gebäude des Außenministeriums der DDR 1995 abgerissen. Das Grundstück der Bauakademie war damit wieder frei. Die bereits 1991 begonnenen Überlegungen zur Wiedererrichtung der Bauakademie mit der rekonstruierten Architektur von Karl Friedrich Schinkel konnten nun konkret umgesetzt werden. Zur Werbung für dieses Vorhaben, und zwar am rekonstruierten 'Original 1:1', wurde von unserem VAA Kollegen Horst Draheim, das Projekt zur Errichtung einer Musterfassade auf den historischen Fundamenten der Nord-Ost-Gebäudeecke entwickelt. Es waren die Fensterachsen 8 Ost und 1 Nord mit der ehemaligen Gebäudehöhe von rund 22 m. Die zunächst vom Förderverein Bauakademie e.V. geplante Errichtung der Musterfassade konnte nicht verwirklicht werden.

Am 1. Juni 1996 wurde die Baugenehmigung vom Bezirksamt Mitte von Berlin erteilt. Die bereits in der Planungsphase eingeleitete Suche nach Investoren kam nun in eine entscheidende Phase. Schließlich gründeten am 9.November 1998 der Bauindustrieverband Berlin-Brandenburg e.V. die Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg e.V., die Industriegewerkschaft BAU Bauen - Agrar - Umwelt, Landesverband Berlin-Brandenburg und der Projektentwickler und Architekt der Musterfassade, Dipl.-Ing. Horst Draheim VAA, den Bildungsverein Bautechnik e.V. als künftigen Bauherren. Mit den beteiligten Ausbildungswerken der beiden Bauverbände und mit qualifizierten Fachleuten für die Ausführungsplanung und die Rekonstruktion der Fassadenelemente konnten die Voraussetzungen für die Erstellung der Musterfassade geschaffen werden. Eine Expertenkommission überwachte den Planungsprozess und die Baudurchführung.

Am 1.September 1999 legte der Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen den Grundstein. Nach 2-jähriger Bauzeit konnte die Musterfassade am 16.September 2001 vom Bildungsverein Bautechnik an den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit übergeben werden. Die Musterfassade, mit ihrer an dem Original orientierten Rekonstruktion der Architektur und Bauplastik, soll werben für eine sachbezogene Diskussion zum Wiederaufbau des Gebäudes. Die hohe handwerkliche und künstlerische Qualität der Musterfassade trägt darüber hinaus auch zur Versachlichung der Diskussionen über Rekonstruktionen untergegangener Baudenkmäler bei. Die Musterfassade ist so angelegt, dass sie in einen künftigen Neubau eingefügt werden kann.

Den Artuikel in der Rheinischen Post finden Sie unter dem Link: http://www.rp-online.de/kultur/auch-schinkels-bauakademie-soll-wiederers...

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VAA on Tour: Duisburg, Lehmbruck und der Innenhafen

Die VAA im Lehmbruck Museum in Duisburg


Duisburg, Lehmbruck und der Innenhafen

Im Herbst 2016 haben Mitglieder und Freunde der VAA das  architektonisch und künstlerisch reizvolle Lehmbruck-Museum in Duisburg und den Innenhafen, der in der Vergangenheit zu einem attraktiven Stadtquartier am

Wasser umgestaltet wurde, besucht. Das Lehmbruck-Museum ist ein Ort mit internationaler Skulpturen- und Objektkunst aller Stilrichtungen, Malerei, Grafik, Fotografie und der Sammlung des Künstlers Wilhelm Lehmbruck (1881-1919).

Links des Eingangs im „Lehmbruck-Trakt“ sind großartige Skulpturen wie „Die Stehende“ oder „Die Knieende“ und zahlreiche Exponate der Gemäldesammlung ausgestellt. Das Besondere hier: der Baukörper wurde um die einzelnen Kunstwerke herum geplant, jeder Skulptur so viel Raum und Licht eingeräumt, wie sie benötigte, wodurch ein Gesamtkunstwerk entstand, das Architektur und Kunst vollendet zusammenfügt und den Besucher rasch für sich einnimmt. In einer klaren, überzeugenden Architektursprache umschließt hier eine Stahlbetonkonstruktion ein streng quadratisches Atrium, das sich tief in den Boden gräbt, großzügig gestaltete, seitliche Treppenläufe und Emporen freigibt, im Innern weite Blickbeziehungen zulässt. Wandhohe Fenster öffnen sich nach Außen, schmale Fensterbänder im Sockel- und Oberlichtbereich lassen den Baukörper schweben, wodurch  eine einzigartige Atmosphäre entsteht.

Rechts liegt die „Große Glashalle“ in einer länglich angeordneten Stahl-Skelettbauweise mit fließenden Räumlichkeiten auf verschiedenen Ebenen für Wechselausstellungen und Sammlungen. Im Außenbereich öffnet sich der Skulpturenhof als ein weiteres  Element des Museums zum Kant-Park hin.
Das denkmalgeschützte Museumsensemble, entworfen vom Sohn des Künstlers, Manfred Lehmbruck, war 1964 im Kant-Park, einer alten, innerstädtischen Grünanlage errichtet worden, um die Kunst den Menschen näher zu bringen. Im Jahr 1987 kam es zu einem Anbau für weitere Sammlungen. Der etwas in die Jahre gekommene Kant-Park soll 2017 zeitgemäß umgestaltet und aufgewertet werden, auch um ihn wieder einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

Nach unserem Museumsbesuch geht es vorbei an historischem Rathaus, Mercator-Brunnen, Salvatorkirche und Stadtmauer Richtung Innenhafen, der in den letzten Jahrzehnten eine beeindruckende Metamorphose erlebt hat.
Auf der Grundlage des Masterplans von Sir Norman Foster als Ergebnis eines internationalen Wettbewerbs im Rahmen der IBA 1994 wurde aus dem ehemaligen Hafen- und Industrieareal in beispielhafter Weise ein beliebtes Stadtviertel mit einem Mix aus Wohnen, Arbeiten, Kultur, Freizeit und Gastronomie. Erhalt und Umnutzung alter Getreidespeicher in Kombination mit moderner, Wohn- und Gewerbearchitektur an einer attraktiven Hafenpromenade beschert der Stadt Duisburg ein Quartier mit besonderem Charme und außergewöhnlichem Ambiente.
Die Geschichte des Ruhrgebietes bietet immer wieder eine große Kulisse für spannende, innovative Zukunftsprojekte. Ein gelungener Nachmittag in einer Stadt mit viel Potential - und schönem Ausklang in der Hafengastronomie.
G.B. /VAA   Foto Franz Ahler

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63. Vertreterversammlung der AKNW in Münster

63. Vertreterversammlung der AKNW in Münster

Das Mövenpick-Hotel in Münster war am vergangenen Wochenende wieder einmal Veranstaltungsort für die jährliche Vetreterversammlung der Architektenkammer NW, dIe mittlerweile schon zum 63. Mal tagte.

Während am Freitag die einzelnen Verbände der AKNW ihre Vorstands- sowie Kollegengruppensitzungen abhielten, kam am Samstag dann die Vertreterversammlung zusammen, um die Mitglieder über berufspolitische Themen und über Neuigkeiten zum Versorgungswerk zu informieren.

Der Termin für die nächste Vertreterversammlung wurde auch schon festgelegt. Sie findet am 13./14. Oktober 2017 in Düsseldorf statt.

D.S./VAA   Foto Dirk Schlüter

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Antrag an die VVS: Freistellung für Angestellte im Ehrenamt

In den Jahren seit Gründung unserer Architektenkammer ist der Arbeitsanfall auch hier kontinuierlich gestiegen, sowohl für die hauptamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung als auch für die Mitglieder der Vertreterversammlung und der Ausschüsse, die ehrenamtlich tätig sind.

Die Mitarbeit in den vielen Gremien, Institutionen und gesetzgeberischen Initiativen, die damit befasst sind, Vorschriften beim Bauen zu ändern oder neue Vorschriften zu verfassen, sind unabdingbar. Dies unter anderem deshalb, um Baukultur und Städtebau in eine positive Richtung zu lenken. In den verschiedenen gesetzgeberischen Arbeitsgruppen gilt es, das Sinn volle und Machbare zu erhalten und zu unterstützen. Die Mitglieder der Vertreterversammlung sind in der Regel neben ihrem Beruf ehrenamtlich tätig. Die in einem Angestelltenverhältnis befindlichen Kolleginnen und Kollegen berichten immer wieder von Schwierigkeiten mit ihrem Arbeitgeber, wenn es um die Freistellung (unentgeltlich oder durch Zeitausgleich) für ihre Kammerarbeit geht. Es handelt sich hier also nicht um eine bezahlte Freistellung. Mitglieder in Kommunalparlamenten werden jedoch im Gegensatz hierzu gemäß § 44 GO für ihre Tätigkeit in diesen Parlamenten freigestellt. Die Architektenkammer ist eine Institution des öffentlichen Rechts und muss deshalb in diesem Punkt den Kommunalparlamenten gleichgestellt werden. Wir werden im Sinne unserer Mitglieder auf den Gesetzgeber NRW zugehen, um mit Nachdruck eine gesetzliche Regelung zu erreichen, nach der auch Angestellte und Beamte ihrer Tätigkeit in den Gremien der Architektenkammer ohne Einschränkung nachgehen können. Die Vereinigung Angestellter Architekten VAA hat bereits im letzten Jahr einen entsprechenden Antrag an die Vertreterversammlung gerichtet. Dieses Thema werden wir im Interesse aller Angestellten und Beamtem weiterhin verfolgen.

VAA / J.M.

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Vertreterversammlung in Münster

Vertreterversammlung in Münster

Am Samstag, 29. Oktober 2016 findet in Münster die Vertreterversammlung der Architektenkammer NW statt. Sie ist das höchste Gremium der Mitglieder, dort können  berufspolitische Anträge jedweder Art von den Verbänden gestellt werden.

Die Versammlung stimmt darüber mehrheitlich ab, ob beispielsweise Arbeitsaufträge an die Ausschüsse erteilt oder der Vorstand sich mit der Landesregierung bzgl. bestimmter Thematiken in Verbindung setzen soll.

Am Vortag der VVS findet das sogenannte Kollegengruppentreffen der VAA statt, bei dem u. a. vorgesehene Anträge im Vorfeld diskutiert werden um eine interne Meinungsbildung zu erhalten. In der Regel kommen die Vorschläge zu den Anträgen von den gewählten KandidatInnen, aber warum nicht auch vom nicht gewählten Mitglied der VAA?

Schreiben Sie oder sagen Sie uns Ihr Anliegen, was von unserer Kammer betrieben werden soll. Wird daraus erst ein durch die KandidatInnen der VVS gewählter Arbeitsauftrag, so ist auch definitiv ein begründetes Ergebnis zu erwarten. Im Protokoll der VVS wird der Antrag sowie das spätere Ergebnis festgehalten.

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Inselkongress 2016 auf Usedom

K. Brüggenolte, J. Düchting, D. Schlüter, E. Wollesen (v.l.)

Unser Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr in NRW Michael Groschek begrüßte bei herrlich sonnigem Ostseewetter

über 200 Teilnehmer des Architekturkongresses der AKNW 2016 auf der Insel Usedom


Foto: E.Wollesen VAA

mit einem Feuerwerk an Impulsen für den weiteren kreativen Umgang mit dem Thema des maßstäblichen und kostengünstigen Wohnungsbaus. Abgeleitet von hervorragenden Beispielen des Wohnungsbau aus Wien forderte er die Anwesenden u.a. auf, Europa als Fundus und Schatzkammer zugleich zu begreifen und neue Feiräume zu erobern für ein schnelleres und auch experimentelles Bauen, auch unter Einbeziehung neuer Mieterfreundlicher Finanzierungsmodelle.

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Mitgliederjahreshauptversammlung 2016

MARTa in Herford

Wie in jedem Jahr hat auch die diesjährige Mitgliederjahreshauptversammlung an einem für die VAA regional bedeutsamen Ort stattgefunden.
Im Rahmen einer flächendeckenden landesweiten Präsenz möchte die VAA allen Mitgliedern in den einzelnen Regionen die Möglichkeit geben,

an den berufspolitisch bedeutenden Jahreshauptversammlungen teilzunehmen. Als Versammlungsstätte diente in diesem Jahr als Tagungsort das Museum - MARTa im ostwestfälischen Herford. Bisher war uns nicht bekannt, dass hier in besonderen Räumlichkeiten mit entsprechender Gastronomie exzellent getagt werden kann. Hier gilt der besondere Dank an unseren Hauptgeschäftsführer Franz Ahler aus Vreden, der die Organisation zum wiederholten Mal übernommen hat.

Der VAA- Vorsitzende Klaus Brüggenolte konnte neben der überaus grossen Anzahl von Mitgliedern erfreulicherweise vermehrt junge äusserst interessierte Neueinsteiger und Neueinsteigerinnen begrüssen.

Vorgetragen wurde der Jahresbericht aus Vorstand, Arbeitskreisen und Öffentlichkeitsarbeit, sowie interessante berufspolitische Themen aus Land und Bund. Ein besonderes Gewicht nahm die aktuelle bundesweite Diskussion um die Versorgungswerke ein. Besitzansprüche werden unter besonderen Voraussetzungen in Frage gestellt und der Zugang für Neueinsteiger könnte erschwert werden.

Ein besonderes Thema war das für die VAA überaus erfreuliche Ergebnis der Kammerwahlen 2015. Bekanntlich hatte hier die VAA von allen angetretenen Listen und Verbänden den höchsten Zuwachs erzielt. Somit wird die VAA weiterhin als drittstärkste Fraktion die Angestellteninteressen entsprechend vertreten. In der Fachrichtung Innenarchitektur konnten erstmalig zwei Mitglieder in der Vertreterversammlung und dem entsprechenden Ausschuss platziert werden. Somit ist die VAA nun insgesamt mit 31 Abgeordneten in der Vertreterversammlung und zwei Personen im AKNW – Vorstand vertreten. Unsere Kollegin Gabriele Brand erhielt einen Platz als beratendes Mitglied im Ausschuss Stadtplanung. Der Angestelltensitz im Präsidium der AKNW erfolgt weiterhin durch unseren Vorsitzenden Klaus Brüggenolte, der durch ein entsprechendes Wahlergebnis von den 201 Delegierten in der VVS bestätigt wurde.

Unter dem Thema und der VAA-Aktionsreihe „VAA ON TOUR“ konnten bisher interessante fachspezifische Architekturführungen u.a. der in der Bauphasenendstufe befindlichen Kölner Oper, organisiert durch unseren Kollegen Clemens Rahmel, den zahlreich erschienenden Interessenten präsentiert werden. Aufgrund der hohen Anmeldezahlen mussten hier zwei Führungen angesetzt werden. Besonderen Umständen ist es zu verdanken, dass die unter besonderer Fachkunde erfolgten Führungen noch erfolgen konnten, denn bereits kurze Zeit später wurde an diesem Projekt bekanntlich ein Baustopp verhängt.

Während einer längeren Sitzungspause fand die Besichtigung des Museums Marta, Museum für zeitgenössische Kunst mit Verbindungen zu Design und Architektur, statt. Das Gebäude wurde in den Jahren 2001 bis 2005 mit einem Kostenvolumen von rd. 30 Millionen Euro erbaut. Die Planung oblag dem Architekten Frank O. Gehry.

Der Vorstand der VAA hat es sich seit Jahren zur Pflicht gemacht, entsprechende Besichtigungen an markanten Punkten in die Tagungen zu integrieren.

Mit Dank an alle Teilnehmenden sowie dem Hinweis im nächsten Jahr wiederum einen besonderen Tagungsort zu wählen, konnte die Mitgliederjahreshauptversammlung von unserem Vorsitzenden erfolgreich beendet werden.

VAA / K.B.
Foto: (c) Eric Wollesen

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Dankesurkunden auf der VVS 2016 verliehen

Unser Kollege Architekt VAA Dipl.-Ing Helmut Baehr wurde auf der VVS 2016 von Kammerpräsident Ernst Uhing für die 40-jährige Tätigkeit,

die beiden Kollegen Eckhard Ebert (1.v.l.) und Clemens Rahmel (5.v.l.) wurden für die 32-jährige Tätigkeit in der Vertreterversammlung der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen und den ehrenamtlichen Einsatz für die nordrhein-westfälischen Architektinnen und Architekten mit einer Dankesurkunde geehrt.

Fotos: © Christof Rose / Architektenkammer NRW

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Klaus Brüggenolte im Amt bestätigt

Wir gratulieren unserem VAA Vorsitzenden, Klaus Brüggenolte, der auf der XI. Vertreterversammlung der AKNW mit überragender Mehrheit wieder zum Vizepräsidenten der Architektenkammer gewählt wurde.

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