Aktuelles

Josef Mergen verstorben

Josef Mergen

Mit Bestürzung mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass unser allseits geschätztes VAA-Mitglied, Stadtbauamtsrat a.D. Josef Mergen, friedlich, jedoch plötzlich und unerwartet im Alter von 67 Jahren verstorben ist.

Josef Mergen ist am 11.02.1998 in die Vereinigung Angestellter Architekten VAA eingetreten und war somit über 21 Jahre unserem Berufsverband mit der entsprechenden Erfahrung zugehörig. In die Vertreterversammlung der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen wurde Josef Mergen am 21.08.2013 gewählt und 2015 für eine weitere Wahlperiode von 5 Jahren bestätigt. Besonders hervorzuheben war seine ruhige und sachliche Art in der Mitarbeit in der VAA, welche allseits überaus geschätzt wurde und hierdurch auch entsprechende Freundschaften entstehen konnten. Der Tod von Josef Mergen hat in der VAA eine Lücke hinterlassen, die nur schwerlich zu schliessen ist. Wir werden Josef Mergen und besonders seine Menschlichkeit sehr vermissen und in guter Erinnerung behalten. Wir wünschen seiner Frau sowie seiner Familie entsprechende Kraft in dieser besonders schweren Zeit.

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VAA-Klausurtagung am Dortmunder Phönixsee

VAA Klausurtagung in Dortmund am Phönixsee

Ende August trafen sich die Mitglieder der VAA am Phönixsee in Dortmund, um hier ihre diesjährige Klausurtagung durchzuführen. Bei strahlendem Sonnenschein begann die Tagung für die aus ganz NRW angereisten Kolleginnen und Kollegen ...

... in der aus dem 12. Jahrhundert stammenden Hörder Burg, die heute zur Sparkassenakademie gehört, um hier über aktuelle Themen und Zukunftsprojekte zu diskutieren. Bei lebhafter, konstruktiver Diskussion ging es u.a. um Wahlen, Ausschussarbeit, Werbung und kulturelle Aktivitäten, die die VAA für Mitglieder, Freunde und Interessierte regelmäßig durchführt. 

In der Mittagspause wurde im Rahmen der Stadtführung „SeegeflüsterSpaziergang“ über die Industriegeschichte des Ortes und die aktuelle, städtebaulich-architektonische Entwicklung berichtet. Wo noch bis 2001 Stahl verarbeitet wurde, ist in Anbindung an den alten Stadtteil Hörde ein neuer, dicht bebauter, attraktiver Stadtteil am See mit hochwertiger Wohn- und Büronutzung, Gastronomiebetrieben und Freizeitaktivitäten hinzugekommen. Es handelt sich hier um einen Strukturwandel der außergewöhnlichen Art, der Beachtung bei Fachleuten aus aller Welt findet und mitten in der Großstadt ein Refugium für verschiedenste Bedürfnisse der Stadtbewohner bietet. Bei der Führung wurde auch über interessante Details zur Geschichte des alten Hoesch-Industriebetriebes, zur geretteten Thomasbirne und zur Renaturierung der Emscher berichtet. Der See zieht Gäste von nah und fern in seinen Bann – es ist davon auszugehen, dass unsere Teilnehmer bald wieder kommen. 

Am Ende der Klausurtagung war man sich einig, dass es ein in jeder Hinsicht interessanter und gelungener Tag war – ein ergebnisreicher Tag mit kulinarischen und baukulturellen Einlagen und viel Zeit zum persönlichen Austausch.                                                                                              G.B.

  

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„VAA-on-Tour“ zur Gartenstadt Margarethenhöhe in Essen

 „VAA-on-Tour“ zur Gartenstadt Margarethenhöhe in Essen

 „VAA-on-Tour“ zur Gartenstadt Margarethenhöhe in Essen
 
In diesem Jahr sprechen wir fast ausschließlich über das 100-jährige Bauhaus-Jubiläum! Aber was passierte unmittelbar vorher in der Architektur und im Städtebau?

Wer die im DAB 05/2019 auch mit dieser Fragestellung angekündigte Fachexkursion zur Essener Gartenstadt Margarethenhöhe dann am 25. Mai miterlebt hat, wurde darüber so ausgiebig informiert, dass Dem- / Derjenigen das Gehörte und Gesehene nicht mehr so schnell aus dem Gedächtnis entschwinden dürfte!
 
Das hat vor allem auch mit dem Referenten und Stadtplaner Dr. Ernst Kurz zu tun, der das Auditorium mit einer Fülle von  speziellen, z.T. bislang unbekannten Fakten - auch zu in- und ausländischen Gartenstadtprojekten - sowohl in dem mit Lichtbildern begleiteten Vortrag, als auch bei der anschließenden Führung durch die Siedlung Margarethenhöhe in interessierter Spannung gehalten hat.
 
Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen konnten sich vor Ort ein Bild davon machen, wie die Planer ihrer Zeit es geschafft haben, dem enorm gestiegenen Wohnraumbedarf - verursacht durch die massive Zuwanderung im Zuge der Industrialisierung Anfang des letzten Jahrhunderts - im Kontext mit hochwertigem Städtebau zu begegnen.
 
Die Essener Margarethenhöhe, die nach den heute noch gültigen Grundsätzen des Städtebaus realisiert wurde und seinerzeit zu den ersten Bauten der Reformbewegung in der Architektur zählte, bildete u.a. die Voraussetzung für das 1919 von Walter Gropius in Weimar gegründete und 1925 nach Dessau verlegte Bauhaus mit seiner weltweiten Strahlkraft in Architektur und Design. Die Margarethenhöhe  steht seit 1987 unter Denkmalschutz. Beim gemütlichen Gedankenaustausch in der Nachmittagssonne auf der Margarethenhöhe bei Kaffee und Kuchen waren anerkennende Kommentare von Seiten der Gäste und der VAA - KollegInnen zu hören - und die Empfehlung, wer diese außergewöhnliche Gartenstadt noch nicht besucht hat, diesen Besuch recht bald nachzuholen!                                                

VAA/GP

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Mitgliederversammlung 2019

Zur diesjährigen Mitgliederversammlung trafen sich die Kolleginnen und Kollegen der VAA am 6. April in Paderborn. Traditionell findet die Mitgliederversammlung der VAA jährlich wechselnd im westfälischen oder rheinischen Teil des Landes statt. Dieses Jahr trafen wir uns im östlicheren Landesteil in Paderborn.

Rund 40 Mitglieder, darunter auch erfreulicherweise mehrere neue Mitglieder kamen in das „Heinz Nixdorf Museums Forum“. Auf dem Gelände der Firma Nixdorf sind mittlerweile eine Fachhochschule und das Nixdorf Museum heimisch. Der Tagungsort bot so auch die Chance, das Nixdorf Museum und den Campus zu besichtigen. Von den ehemals bis zu 17.000 Nixdorf Arbeitsplätzen in Paderborn sind derzeit allerdings nur noch rund ein Zehntel der ehemaligen Arbeitsplätze bei der Firma Nixdorf, die nach einem Zusammenschluss mit einem amerikanischen Unternehmen nunmehr unter dem Namen DieboldNixdorf firmiert, vorhanden. So ist das Gelände auch ein Beispiel für eine notwendige Konversion, die wie Gespräche zeigten, aber durchaus noch nicht abgeschlossen ist.
Die Führung durch das nach eigenen Angaben „größte Computermuseum der Welt“ vermittelte intensive Einblicke in die Entwicklung der Computerbranche und machte Lust, den Besuch mit etwas mehr Zeit zu wiederholen.

Bei den Beratungen lag besonderes Augenmerk auf den Berichten und Aussprachen über die Tätigkeiten in den Gremien der AKNW. Dank der Mitarbeit vieler Kolleginnen und Kollegen ist die VAA in allen Gremien der AKNW vertreten.

Freistellung in Baukammergesetz aufnehmen

Um diese Mitarbeit auch abzusichern, setzt sich die VAA dafür ein, dass eine Verpflichtung des Arbeitgebers zur Freistellung von Kolleginnen und Kollegen für Beratungen der Gremien der Architektenkammer in das in Änderung befindliche Baukammergesetz NRW aufgenommen wird. Bisher gibt es eine solche Regelung im Baukammergesetz nicht, was im Einzelfall dazu führt, dass Arbeitgeber die Mitarbeit angestellter Architektinnen und Architekten in Kammergremien nicht unterstützen oder gar verhindern. Um die Aufnahme einer entsprechenden Regelung in das Kammergesetz zu erreichen wurden vom Vorstand intensive Gespräche mit den politischen Vertretern im Landtag geführt.

Mitgliedschaft im Versorgungswerk sichern

Der Erfahrungsaustausch zu diesem Thema zeigte deutlich, dass die Frage der Zugehörigkeit zum Versorgungswerk bzw. die Befreiung von der Deutschen Rentenversicherung immer eine individuelle Beurteilung der jeweilig ausgeübten Berufstätigkeit beinhaltet. Die VAA steht hier allen Kolleginnen und Kollegen bei Fragen zur Mitgliedschaft im Versorgungswerk jederzeit beratend zur Seite.

Weitere Informationen zu den Berichten aus den Ausschüssen sind in den internen Seiten auf der Homepage der VAA einzusehen.

Nach den Berichten des Schatzmeisters und der Kassenprüfer wurde dann der Vorstand einstimmig entlastet.

Ausblick auf die Kammerwahl 2020

Da bei der Kammerwahl im nächsten Jahr einige Kolleginnen und Kollegen altersbedingt nicht erneut kandidieren möchten, bietet die VAA sowohl erfahrenen als auch jungen Kolleginnen und Kollegen aus den Fachrichtungen Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung vielfältige Möglichkeiten zu berufspolitischem Engagement. Die hierbei gewonnen Erfahrungen und geknüpften persönlichen Kontakte, das wurde von den Kolleginnen und Kollegen bei der Mitgliederversammlung betont, wiegen den zeitlichen Aufwand allemal auf.
Abschließend fand der Vorschlag des Vorstandes, die nächste Mitgliederversammlung im Baukunstarchiv in Dortmund stattfinden zu lassen, breiten Zuspruch. Sie findet dort nun am 28.März 2020 statt.

MK.19.05.19

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Die VAA findet man jetzt auch auf Instagram

die VAA jetzt auch auf Instagram

Ab sofort hat die VAA auch auf Instagram.com einen Auftritt. Er ist erreichbar unter VAANRW.
Der Account wurde erst kürzlich eingerichtet und lebt davon, wenn er von möglichst vielen Usern geteilt wird. Gepflegt wird der Auftritt von unserem Mitglied Sascha Tschorn, der auch gern Inhalte veröffentlicht oder für Rückfragen zur Verfügung steht.

Zur Zeit befinden sich naturgemäß erst wenige Post's auf der Seite, was sich hoffentlich bald ändern wird. Hier kann sich jeder mit Beiträgen und Fotos, die inhaltlich mit der VAA im Zusammenhang stehen, beteiligen.

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Der VAA Generalist und Spezialist ?

BauMa in München

Diese Frage kann leicht beantwortet werden. In unserem Berufsverband sind Angestellte und Beamte sämtlicher Fachrichtungen registriert, ebenso in den Leistungsbildern der HOAI bzw. der AHO.

In der Praxis sind Generalisten und Spezialisten mehr denn je gefragt, da die Anforderungen an unseren Berufszweig immer höher und vielfältiger werden. Bei der Realität innerhalb von Bauprozessen mit einer Unmenge an Vorschriften und Regelwerken wird bei der Konzeptionierung deren Beherrschung vorausgesetzt.
Dieses kann von uns nur geleistet werden, wenn wir selbst den Anspruch an Generalisten und Spezialisten im Rahmen eines Gesamtkonzeptes für erfüllt erachten.
Damit unsere in speziellen Bereichen tätigen VAA-Mitglieder auch in diesem Arbeitsfeld auf dem neuesten Stand sind und punkten können, hat sich eine Delegation von Interessierten zur Weltleitmesse „bauma“ nach München begeben. Jetzt werden sich einige fragen, was gibt’s denn hier Interessantes und Wissenswertes für Architekten, das ist doch nur etwas für Bauunternehmer des Hoch- und Tiefbaus sowie Baugerätehersteller.
Mitnichten, wie bereits eingangs erwähnt, sind unsere Mitglieder nicht nur im Entwurf tätig, sondern auch in speziellen Baubereichen wie zum Beispiel in der Organisation und Umsetzung von Baustelleneinrichtungen, komplexen Gerüststellungen, Abbruch- und Recyclingmassnahmen, Planung von Schalungslösungen, Fertigung von Betonbauteilen, und das könnte noch fortgeführt werden. Wir wollen es jedoch hiermit belassen.
Diese, unsere Architekten-Spezialisten, sind bekanntlich überwiegend in der Bauindustrie sowie Generalunternehmern tätig. Und genau für diese Spezialisten war die „bauma“ wie geschaffen.
Nach Rückkehr aus München war unter allen Teilnehmern die gleichlautende Auskunft zu hören, es war stressig, aber es hat sich überaus gelohnt und wir haben wieder einmal etwas für unseren Beruf dazu gelernt.
Und dass wir in unseren Reihen auch diese Spezialisten haben, darauf können wir stolz sein.

VAA/K.B.

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Hat das Ehrenamt von Angestellten und Beamten in unserer Kammer noch eine Zukunft?

Vertreterversammlung 2018 in Münster

Hat das Ehrenamt von Angestellten und Beamten in unserer Kammer noch eine Zukunft?

Unsere Architektenkammer besteht einerseits aus der Verwaltung  und andererseits aus Architekten/innen, Innenarchitekten/innen, Landschaftsarchitekten/innen und Stadtplanern/innen, welche im Turnus von 5 Jahren in die Vertreterversammlung, besser Architektenparlament, gewählt werden. Dies stellt eine Organisationsform dar, ähnlich denen der Kommunen, Verwaltung und Politiker.Die derzeit gewählten 201 Kollegen und Kolleginnen erhalten für ihre Arbeit und den hiermit verbundenen Zeitaufwand eine Aufwandsentschädigung im Rahmen einer ehrenamtlichen Tätigkeit.

Das Ehrenamt ist so strukturiert, das dies neben der hauptberuflichen Tätigkeit ohne Probleme ausgeführt werden sollte. Eine Vertreterversammlung findet einmal jährlich statt und ist mit maximal 2 Tagen an einem Wochenende überschaubar und auch leistbar.

Für Kollegen und Kolleginnen welche sich darüber hinaus in Ausschüssen und sonstigen Gremien der Kammer aktiv einbringen sieht dies schon anders aus. Zu den Sitzungszeiten ist der Zeitaufwand der An- und Abreise hinzuzurechnen, welcher teilweise nicht unbedeutend ist. So haben einige in der Kammer ehrenamtlich tätige Kollegen und Kolleginnen Probleme mit dem erforderlichen Zeitaufwand in Verbindung mit ihrem ausgeübten Beruf. Für Selbständige, Rentner und Pensionäre in der Regel machbar, jedoch für berufstätig Angestellte?

In den Ausschüssen und Gremien der Architektenkammer ist der Sachverstand, auch von Angestellten und Beamten, sinnvoll und zwingend erforderlich, da nur diese Personengruppe ihre Interessen entsprechend vertreten können.

Und was hat die zuvor beschriebene Problematik für Auswirkungen? Die Antwort ist, obwohl die überwiegende Mehrheit der Kammermitglieder angestellt oder beamtet ist sind diese in der Kammerarbeit und in der Vertretung spezifisch berufspolitischer Interessen unterpräsentiert.

Daher fordert die VAA eine gesetzliche Regelung der Freistellung für berufspolitische Tätigkeit ähnlich der Vorgaben in der Gemeindeordnung NRW. Letztendlich ist die Architektenkammer nicht ein Verein sondern eine Institution öffentlichen Rechts.

Warum es sich trotzdem lohnt ein Ehrenamt zu ergreifen, wird Ihnen die VAA in einer der nächsten Ausgaben des DAB berichten.

J.M. / Foto: D.S.

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Der VAA Newsletter

VAA Newsletter

Wie vielfach gewünscht und auch bei der Mitgliederversammlung thematisiert, möchten die MitgliederInnen der VAA unsere interne Kommunikation zu verbessern wissen. Da schien es eine Möglichkeit zu sein, bei entsprechendem Interesse, einen unregelmäßig erscheinenden Newsletter anzubieten, der über Neuigkeiten innerhalb der VAA umgehend informiert.

Unsere Geschäftsstelle hat vor einiger Zeit alle MitgliederInnen der VAA dementsprechend postalisch angeschrieben und ihnen angeboten, diesen vor Jahren in Druckform erschienenden Brief, zu abonnieren.

Bislang haben dieses Angebot bereits einige aus unseren Reihen genutzt, jedoch noch längst nicht alle. Vielleicht hat man den Brief zwischenzeitlich verlegt und weiß nunmehr nicht mehr den angegebenen Link einzugeben. Für diesen Fall möchten wir hiermit eine Alternative anbieten. Einfach eine kurze eMail an die Adresse j.held@vaa-nrw.de schreiben und die eigenen Daten angeben, diese werden dann unsererseits mit dem Mitgliedsverzeichnis verglichen und dann in den bereits existierenden Verteiler eingepflegt und schon erhält man den nächsten erscheinenden Newsletter!

Wir hoffen, dass wir mit diesem Hinweis einigen MitgliederInnen geholfen haben und freuen uns über jeder weitere Anmeldung zum "neuen" Newsletter der VAA! In diesem Sinne verbleibt der Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit mit kollegialen Grüßen."

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