Aktuelles

VAA-Mitgliederversammlung im Baukunstarchiv NRW in Dortmund

Archivbild VAA Baukunstarchiv DO

In Kürze – nämlich am 28. März – werden sich die Mitglieder der VAA Vereinigung der Angestellten Architekten, Innenarchitekten, Stadt- und Landschaftsplaner in Dortmund treffen, um im Gartensaal des Baukunstarchivs ihre diesjährige Mitgliederversammlung durchzuführen. Diese findet üblicherweise früh im Jahr statt, um somit die aktuell anstehenden Themen wie Ausschussarbeit und Berufspolitik zu besprechen. In diesem Jahr gibt es zusätzlich ein besonderes Thema:

 es soll die Wahlliste mit den Kandidatinnen und Kandidaten der VAA zur XII. Vertreterversammlung der Architektenkammer Nordrhein- Westfalen vorgestellt und diskutiert werden - die Wahlperiode der XI. Vertreterversammlung wird im Herbst auslaufen, der Wahltag selbst wurde vom Vorstand der AKNW auf den 9. Dezember gelegt.

Im Rahmenprogramm der Mitgliederversammlung der VAA ist - neben dem geselligen Teil in der Mittagspause - auch eine Führung durch das Baukunstarchiv geplant, um die aus ganz NRW anreisenden Kolleginnen und Kollegen über die spannende, baukulturelle Entwicklung eines Gebäudes, das heutzutage das Baukunstarchiv NRW beherbergt, zu informieren. So eine weite Anreise muss sich lohnen!

Das vor einem Jahr gegründete Baukunstarchiv NRW – angetreten unter dem Motto Bewahren, Forschen, Ausstellen - ist ein Kunstmuseum mit wahren Schätzen der Baukultur wie z.B. Pläne, Zeichnungen, Modelle, Fotografien, Akten oder Bücher. Mit seinen bereits 12 Ausstellungen, 100 Veranstaltungen, 15.000 Besuchern, 100 Vor- und Nachlässen aus den Bereichen Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsplanung, Städtebau und Bauingenieurwesen ist es ein lebendiger Ort der Baukultur auf der Basis eines starken Betreiberkonzeptes, von Spendern/Sponsoren und damit eine einzigartige Erfolgsgeschichte.

Das Gebäude hat eine wechselvolle Geschichte erlebt: errichtet als Landesoberbergamt 1872 wurde es ab 1911 als Museum für Kunst- und Kulturgeschichte genutzt, im 2. Weltkrieg zerstört und danach als modernes Gebäude – dem sog. Ostwallmuseum - für Kunst des 20. Jahrhunderts wieder aufgebaut. Nach dem Umzug des Ostwallmuseums in das Dortmunder U und Diskussionen um Abriss und Verkauf, denen sich die Dortmunder Bürgerschaft wiedersetzte, beschloss die Politik 2014 den Erhalt und die Nutzung als Baukunstarchiv.

Als prominenter Zeuge des Strukturwandels und nunmehr ältestes Profangebäude der Innenstadt zeitigt das an einem kleinen Stadtpark gelegene, modern verpackte Solitär altehrwürdigen Charme, atmosphärische Dichte und zukunftsfähige Entwicklungsmöglichkeiten.

Die Mitgliederversammlung hat gute Chancen, hier einen spannenden Tag zu erleben.

VAA / G.B.

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Normenonlineportal Architektur – Preissenkung durch sinkende Mehrwertsteuersätze ab 01.01.2020

Die Bundesarchitektenkammer veröffentlicht auf mehrfache Nachfragen die folgende Mitteilung: Durch die Senkung der Mehrwertsteuersätze für digitale Produkte von 19% auf 7% sind auch die Preise für die Nutzung des Normenportals Architektur gesunken. Der Beuth Verlag gibt die Mehrwertsteuersenkung an seine Kunden weiter, so dass sich folgende Preise ergeben:

NOP Einzelplatz-Lizenz 269,75 Euro inkl. 7% MwSt. – vorher 294,00 Euro inkl. 19% MwSt.  
NOP Firmenlizenz 683,37 Euro inkl. 7% MwSt. – vorher 740,00 Euro inkl. 19% MwSt.

VOB-Modul Einzelplatz-Lizenz 34,17 Euro inkl. 7% Mwst. – vorher 35,00 Euro inkl. 19% MwSt.
VOB-Modul Firmenlizenz 95,32 Euro inkl. 7% MwSt. – vorher 98,00 Euro inkl. 19% MwSt.

Dies zur Information und falls es dazu bei Ihnen Mitgliederanfragen gibt.  

Eine Information der BAK

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Die VAA und das Jahr 2020

Die VAA und das Jahr 2020

Hand aufs Herz, sind wir nicht mal wieder überrascht wie schnell das vergangene Jahr verflogen ist, obwohl wir die Flugroute und die Geschwindigkeit selbst in der Hand hatten.

Wir haben Rückschau gehalten und festgestellt, das vergangene Jahr war für die Vereinigung Angestellter Architekten ein überwiegend erfreuliches und konnte mit positiven Erinnerungen beendet werden.

Wir haben uns nun die Frage gestellt, wo wollen wir im neuen Jahr hin. In der Planschmiede sind wir uns sicher, es bedarf weiterhin ein besonderes Engagement in dem von uns ausführenden berufspolitischen Ehrenamt, dessen Ziel der hierzu wünschenswerten entsprechenden Arbeitsfreistellung wir weiter verfolgen werden.

Wir sind uns sicher, es wird ein aufregendes und spannendes Jahr mit den Kommunalwahlen im September sowie die Wahl unserer AKNW-Vertreterversammlung im Dezember. Schöpfen wir Kraft für die Umsetzung unserer Ziele und legen wir damit das Fundament diese mit Zuversicht realisieren zu können. Gehen wir gestärkt in dieses Jahr und lassen uns einfangen vom Impuls der Begeisterung für unsere unerlässliche berufspolitische Arbeit.

Mit diesen Gedanken wünschen wir allen aktuellen und zukünftigen Mitgliedern sowie Wählern und Wählerinnen einen guten Start in das neue Jahr. Mögen uns Zuversicht, gegenseitiges Vertrauen und Optimismus begleiten und uns Mut und Schwung geben, so dass wir am Ende voller Freude und Stolz auf 2020 zurückblicken können.

VAA/K.B.

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Betriebsrente - zweite Säule der Altersvorsorge

Die VAA - eine starke Gemeinschaft

Die VAA setzt sich dafür ein, dass Betriebsrenten als zweite Säule der Altersversorgung auch für Angestellte in Planungsbüros verstärkt genutzt werden kann. Das Ziel ist, betriebliche Altersvorsorge möglichst allen Angestellten zugänglich zu machen.  Deshalb hat die VAA zur letzten Vertreterversammlung im November 2019 den Antrag gestellt, dass die AKNW hierzu aktiv werden soll. Mit dem Antrag wird die AKNW aufgefordert über die rechtlichen Rahmenbedingungen und Chancen zu informieren, Beratungsmöglichkeiten zur Umsetzung einer betrieblichen  Altersvorsorge zu etablieren und Möglichkeiten zur Organisation von Modellen zur betrieblichen Altersvorsorge zu erarbeiten.

Dieser Antrag der VAA wurde auf der Vertreterversammlung mit großer Mehrheit angenommen.

Neben der Altersvorsorge durch das Versorgungswerk und die gesetzliche Rentenversicherung gewinnen betriebliche Altersvorsorgen für Beschäftigte einen immer höheren Stellenwert. Auch für Arbeitgeber sind die Angebote von betrieblichen Altersvorsorgen ein Mittel zur Bindung von Personal an das Unternehmen; ein Gesichtspunkt der gerade in der Zeit des Fachkräftemangels zunehmende Bedeutung gewinnen wird.

Bisher ist das Instrument einer betrieblichen Altersversorgung nur in wenigen Planungsbüros vorhanden. Mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz hat der Bundesgesetzgeber die Möglichkeiten zur Einführung von Betriebsrenten erweitert und dies mit dem ausdrücklichen Ziel, diese gerade auch für kleinere Unternehmen und ihre Beschäftigten nutzbar zu machen. 

Die betriebliche Altersversorgung bietet viele unterschiedliche Möglichkeiten, wie sie konkret organisiert werden kann. Der entscheidende Vorteil der Betriebsrente gegenüber privatem Vorsorgen und Sparen liegt darin, dass Betriebsrenten auf kollektiver Basis und damit sehr kostengünstig und effektiv organisiert werden können.

Für die Umsetzung gibt es Beispiele, wie dies in verschiedenen Branchen und Berufsgruppen schon praktisch erfolgt ist. Im Bereich der freien Berufe sind die Steuerberater mit der Gründung der „Pensionskasse der steuerberatenden Berufe VVaG“ zu nennen. Auch im Handwerk haben Beschäftigte über die Schaffung eigener Selbsthilfeeinrichtungen Zugang zu Kollektivverträgen mit günstigen Sonderkonditionen für die Altersvorsorge. Erste Überlegungen, wie Betriebsrenten auch in Planungsbüros verstärkt eingeführt werden könnten, sind von der VAA in einer Klausur erarbeitet worden.

Um der Forderung nach Etablierung von betrieblichen Altersvorsorgemöglichkeiten in Planungsbüros weiteren Nachdruck zu verleihen, wäre es für die VAA von besonderem  Interesse  zu erfahren, in welchen Architektur-, Stadtplanungs-, Landschaftsplanungs- und Innenarchitekturbüros heute schon betriebliche Altersvorsorge vorhanden ist und wie hierbei die praktische Organisation gehandhabt wird. Interessant wäre es aber auch zu erfahren, in welchen Büros hierüber momentan nachgedacht wird oder auch nur, wie groß das Interesse an einer betrieblichen Altersvorsorge für Angestellte in Planungsbüros generell ist. Für die weitere Verfolgung des Themas freut sich die VAA deshalb  über Rückmeldungen an info@vaa-nrw.de oder über unseren Internetauftritt www.vaa-nrw.de.

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FORTBILDUNGSVERPFLICHTUNG BIS INS HOHE ALTER ? FÜR ALLE FACHRICHTUNGEN ?

Bei der Mitgliederversammlung der VAA Anfang April diesen Jahres in Paderborn wurde die Frage der Fortbildungsverpflichtung diskutiert. Festgehalten wurde Folgendes :

Nach § 22 Abs. 2 Ziff.4 Baukammergesetz (BauKG NRW) sind sowohl unsere Kolleginnen und Kollegen als auch wir verpflichtet, sich fortzubilden. 
Die Kammer überprüft, ob einzelne Kolleginnen bzw. Kollegen dieser Verpflichtung nachgekommen sind. Durch einen Zufallsgenerator werden in jedem Jahr 10 % der Kammermitglieder ausgewählt und durch die Kammer abgefragt, ob sie für das vergangene Jahr mindestens 8 Stunden Fortbildung nachweisen können. Diese Fortbildungsmaßnahmen müssen durch die Kammer als inhaltlich geeignet anerkannt sein. Solche Maßnahmen, die durch die Kammer nichtals inhaltlich geeignete Fortbildung zertifiziert sind, werden auch nicht als Nachweis der Fortbildung durch die AKNW anerkannt. Kann dieser Nachweis nicht erbracht werden, so wird gem. § 7 Abs. 2 Fort- und Weiterbildungsordnung die Möglichkeit eingeräumt, die Fortbildung im folgenden Halbjahr  nachzuholen. Sollte dies dann aber wieder nicht geschehen oder liegt ein schwerwiegender Verstoß gegen die Berufspflicht vor, so beantragt die Kammer beim Berufsgericht bei dem Verwaltungsgericht Düsseldorf, den Fall zu untersuchen. Das Gericht kann bei Verstößen gegen die Fortbildungspflicht Verweise und/oder Geldbußen verhängen. In schwerwiegenden Fällen kann aber auch der Ausschluß aus der Architektenkammer verfügt werden.

Warum wird das Verwaltungsgericht Düsseldorf eingeschaltet und nicht etwa das Amtsgericht ?
Weil das Berufsgericht als spezieller Spruchkörper für Disziplinarverfahren beim Verwaltungsgericht Düsseldorf angesiedelt ist. Auf Grund langjähriger Erfahrung haben wir festgestellt, dass die verhängten Bußgelder wesentlich höher als die Kosten der Fortbildungsseminare sind. 

Wann endet die Fortbildungsverpflichtung ? 
Mit dem 66. Geburtstag eines Kammermitgliedes und der Eintragung als “Nicht berufstätiges Mitglied“ bei der Kammer. Beide Voraussetzungen gelten kumulativ. Alle anderen Kammermitglieder, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen, müssen sich unabhängig vom Alter fortbilden.

AK Öffentlichkeitsarbeit, JM 

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„VAA-on-Tour“ zur Gartenstadt Margarethenhöhe in Essen

 „VAA-on-Tour“ zur Gartenstadt Margarethenhöhe in Essen

 „VAA-on-Tour“ zur Gartenstadt Margarethenhöhe in Essen
 
In diesem Jahr sprechen wir fast ausschließlich über das 100-jährige Bauhaus-Jubiläum! Aber was passierte unmittelbar vorher in der Architektur und im Städtebau?

Wer die im DAB 05/2019 auch mit dieser Fragestellung angekündigte Fachexkursion zur Essener Gartenstadt Margarethenhöhe dann am 25. Mai miterlebt hat, wurde darüber so ausgiebig informiert, dass Dem- / Derjenigen das Gehörte und Gesehene nicht mehr so schnell aus dem Gedächtnis entschwinden dürfte!
 
Das hat vor allem auch mit dem Referenten und Stadtplaner Dr. Ernst Kurz zu tun, der das Auditorium mit einer Fülle von  speziellen, z.T. bislang unbekannten Fakten - auch zu in- und ausländischen Gartenstadtprojekten - sowohl in dem mit Lichtbildern begleiteten Vortrag, als auch bei der anschließenden Führung durch die Siedlung Margarethenhöhe in interessierter Spannung gehalten hat.
 
Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen konnten sich vor Ort ein Bild davon machen, wie die Planer ihrer Zeit es geschafft haben, dem enorm gestiegenen Wohnraumbedarf - verursacht durch die massive Zuwanderung im Zuge der Industrialisierung Anfang des letzten Jahrhunderts - im Kontext mit hochwertigem Städtebau zu begegnen.
 
Die Essener Margarethenhöhe, die nach den heute noch gültigen Grundsätzen des Städtebaus realisiert wurde und seinerzeit zu den ersten Bauten der Reformbewegung in der Architektur zählte, bildete u.a. die Voraussetzung für das 1919 von Walter Gropius in Weimar gegründete und 1925 nach Dessau verlegte Bauhaus mit seiner weltweiten Strahlkraft in Architektur und Design. Die Margarethenhöhe  steht seit 1987 unter Denkmalschutz. Beim gemütlichen Gedankenaustausch in der Nachmittagssonne auf der Margarethenhöhe bei Kaffee und Kuchen waren anerkennende Kommentare von Seiten der Gäste und der VAA - KollegInnen zu hören - und die Empfehlung, wer diese außergewöhnliche Gartenstadt noch nicht besucht hat, diesen Besuch recht bald nachzuholen!                                                

VAA/GP

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VAA-Klausurtagung am Dortmunder Phönixsee

VAA Klausurtagung in Dortmund am Phönixsee

Ende August trafen sich die Mitglieder der VAA am Phönixsee in Dortmund, um hier ihre diesjährige Klausurtagung durchzuführen. Bei strahlendem Sonnenschein begann die Tagung für die aus ganz NRW angereisten Kolleginnen und Kollegen ...

... in der aus dem 12. Jahrhundert stammenden Hörder Burg, die heute zur Sparkassenakademie gehört, um hier über aktuelle Themen und Zukunftsprojekte zu diskutieren. Bei lebhafter, konstruktiver Diskussion ging es u.a. um Wahlen, Ausschussarbeit, Werbung und kulturelle Aktivitäten, die die VAA für Mitglieder, Freunde und Interessierte regelmäßig durchführt. 

In der Mittagspause wurde im Rahmen der Stadtführung „SeegeflüsterSpaziergang“ über die Industriegeschichte des Ortes und die aktuelle, städtebaulich-architektonische Entwicklung berichtet. Wo noch bis 2001 Stahl verarbeitet wurde, ist in Anbindung an den alten Stadtteil Hörde ein neuer, dicht bebauter, attraktiver Stadtteil am See mit hochwertiger Wohn- und Büronutzung, Gastronomiebetrieben und Freizeitaktivitäten hinzugekommen. Es handelt sich hier um einen Strukturwandel der außergewöhnlichen Art, der Beachtung bei Fachleuten aus aller Welt findet und mitten in der Großstadt ein Refugium für verschiedenste Bedürfnisse der Stadtbewohner bietet. Bei der Führung wurde auch über interessante Details zur Geschichte des alten Hoesch-Industriebetriebes, zur geretteten Thomasbirne und zur Renaturierung der Emscher berichtet. Der See zieht Gäste von nah und fern in seinen Bann – es ist davon auszugehen, dass unsere Teilnehmer bald wieder kommen. 

Am Ende der Klausurtagung war man sich einig, dass es ein in jeder Hinsicht interessanter und gelungener Tag war – ein ergebnisreicher Tag mit kulinarischen und baukulturellen Einlagen und viel Zeit zum persönlichen Austausch.                                                                                              G.B.

  

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Die VAA findet man jetzt auch auf Instagram

die VAA jetzt auch auf Instagram

Ab sofort hat die VAA auch auf Instagram.com einen Auftritt. Er ist erreichbar unter VAANRW.
Der Account wurde erst kürzlich eingerichtet und lebt davon, wenn er von möglichst vielen Usern geteilt wird. Gepflegt wird der Auftritt von unserem Mitglied Sascha Tschorn, der auch gern Inhalte veröffentlicht oder für Rückfragen zur Verfügung steht.

Zur Zeit befinden sich naturgemäß erst wenige Post's auf der Seite, was sich hoffentlich bald ändern wird. Hier kann sich jeder mit Beiträgen und Fotos, die inhaltlich mit der VAA im Zusammenhang stehen, beteiligen.

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