Aktuelles

Mitgliederversammlung 2019

Mitgliederversammlung 2018 in Essen

Der Vorstand der VAA lädt  ein zur Mitgliederjahreshauptversammlung am 06.04.2019 in Paderborn.
Nähere Daten können der Einladung entnommen werden, die rechtzeitig vorher versandt werden wird.

Der Vorstand

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Vorbeugender Brandschutz am Flughafen DUS

Löschfahrzeug der Werkfeuerwehr

Im Rahmen unser Reihe VAA-on-Tour  nahmen Mitglieder und Gäste Ende vergangenen Jahres an einem Referat von Herrn Wenz, Leiter des Vorbeugenden Brandschutzes am Flughafen Düsseldorf, teil. Hierzu wurde bereits in einem DAB-Artikel

durch die VAA vor einigen Monaten eingeladen. In einem interessant gestalteten Power-Point-Vortrag bekamen die Teilnehmer zunächst einen Gesamtüberblick der Gebäude und des Areals. Jeder von uns ist wahrscheinlich bereits mindestens einmal von diesem Flughafen abgeflogen oder gelandet, allerdings ist man sich dabei meist nicht bewusst, welche immense Ausmaße dieses Gelände hat.

Natürlich wurde detailliert auf die Brandkatastrophe vom 11. April 1996 in der Ankunftsebene des Terminals A eingegangen. Hierbei starben 17 Menschen und 88 weitere wurden verletzt. Durch Schweißarbeiten an einer Dehnungsfuge wurde ein Schwelbrand in der Zwischendecke durch eine thermische Zersetzung ohne sichtbare Flammen in den eingebauten Styroporplatten hervorgerufen. Durch eine enorme Hitzeentwicklung versagte der Luftabschluss des Hohlraums und durch das Eindringen von Sauerstoff kam es zu einem Flashover und somit auf einer Länge von mehreren hundert Metern zum Vollbrand der gesamten Zwischendecke.

Die Flughafenfeuerwehr war seinerzeit nicht vorher informiert worden, so dass es auch keine Brandwache gab - aus heutiger Sicht nicht mehr vorstellbar! Eigentlich erst durch die in kürzester Zeit entstandene enorme Rauchentwicklung wurde die Feuerwehr auf den Brand aufmerksam, konnte jedoch die 16 Menschen, die bereits im Rauch erstickt waren, nicht mehr retten. Ein weiterer Schwachpunkt des damaligen Brandschutzkonzeptes waren die Aufzüge, die noch nicht so ausgelegt waren, dass ein verrauchter Terminal nicht mehr angefahren werden konnte. Die Tür öffnete sich sodann und der eingedrungene Qualm blockierte die Lichtschranke. Durch verbautes Schaumpolysterol und eine Ansammlung großer Mengen Staub in den Zwischendecken konnte sich das Feuer sehr schnell in alle Richtungen ausbreiten. Das Fehlen von Brandschutztüren und die Verteilung der Rauchgase durch die Klimaanlage waren weitere Mängel, die später ermittelt werden konnten.

Leider musste es erst zu dieser Katastrophe kommen, ehe die Zuständigen vor Ort notwendige Schlüsse daraus schlossen. Auch auf fortgeschriebene Gesetzestexte hatte dies Einfluss, so dass in den Folgejahren zahlreiche Brandschutzexperten elementare Rückschlüsse auf den vorbeugenden Brandschutz erarbeiteten. Diese wurden sodann in den notwendigen Instandsetzungsarbeiten und Neubauten am Flughafen umgesetzt, was Herr Wendt im Einzelnen auch detailliert erläuterte. Sprinklereinsatz bei großen Höhen in der Empfangshalle sowie Entrauchungsanlagen wurden speziell für diesen Sonderbau entwickelt und eingesetzt.

Airbus A380/800 auf dem Vorfeld - JH  Airbus A380/800 auf dem Vorfeld - JH

Zum Abschluss des Vortrages wurde mit einem eigens für die VAA-Veranstaltung gebuchten Bus das gesamte Außengelände abgefahren und die entsprechenden Erläuterungen zu den jeweiligen Teilzielen gegeben. Schnell wurde den Teilnehmern klar, in welcher Wechselbeziehung das Außengelände mit den jeweiligen Gebäudeteilen steht. Sicherlich kein Bauobjekt, welches mit einem Standardgebäude verglichen werden, allerdings lassen sich auch aus diesem Sonderbau einige Ansätze für die tägliche Praxis ableiten.                                                                                                           

AK Öff - Fotos  JH

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Zum Tod von Hans Zimmermann

Hans Zimmermann

Die Vereinigung Angestellter Architekten trauert um ihren Ehrenvorsitzenden und Gründungsvater, Hans Zimmermann.

Der Wuppertaler Architekt Heinz Kisler war es, der seine beiden Mitarbeiter, Hans Zimmermann und Ernst-August Greef motivierte, anläßlich der Gründung der Architektenkammer NRW eine Interessenvertretung der Angestellten Architekten/Innen NRW aufzubauen. So entstand gemeinsam, mit Alfred Schlüter, die Vorläuferorganisation der VAA (1970), die später in “Vereinigung Angestellter Architekten“ umbenannt wurde.

 Nach der Wahl zur 1. Vertreterversammlung der AKNW zog damit die Vorläuferorganisation der VAA 1971 mit 2 Vertretern in dieses Gremium ein. Hans Zimmermann gehörte der Vertreterversammlung – dem höchsten beschlussfassenden Organ der Architektenkammer NRW - seit der Konstituierung 1971 bis 2010 ununterbrochen an und hat diese in vielen Aspekten als Mensch und Fachmann nachhaltig geprägt.

Nach seinem Studium war er 25 Jahre seines Berufslebens in Architekturbüros als Planer und Bauleiter tätig. Er wechselte 1979 in den öffentlichen Dienst, zunächst als Abteilungsleiter beim Neusser Hochbauamt und von 1980 bis zu seiner Pensionierung 1994 als Leiter des Hochbauamtes Hilden.

In seiner Arbeit für die VAA setzte er sich ebenso unermüdlich für die Belange der abhängig beschäftigten Architekten/Innen ein. Ein solidarisches und partnerschaftliches Miteinander zwischen Angestellten, Beamten und freischaffenden Kollegen aller Fachrichtungen im Sinne einer gemeinschaftlichen starken Berufsvertretung war stets seine Handlungsmaxime. Seinem bewundernswerten, eindrucksvollen und uneigennützigen Einsatz verdankt die VAA ihre heutige Bedeutung innerhalb der Architektenkammer und nach außen.

Hans Zimmermann‘s Humor, seine Konzilianz und sein immer vermittelndes Wesen werden uns fehlen, genauso wie sein fachlicher Rat.

Zu Beginn seiner ehrenamtlichen Tätigkeit in der AKNW war er im Bereich der Haushalts- und Finanzpolitik tätig. Von 1980 bis 1995 war er Mitglied im Vorstand der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen.  Während der Zeit seiner Vorstandstätigkeit in der AKNW leitete er den Ausschuss “Informatik und Datenverarbeitung“, damals ein großes neues Themenfeld, das er praxisnah und mit persönlichem Einsatz verfolgte. Er trug damit wesentlich dazu bei, dass der Architektenschaft durch Fortbildungsmaßnahmen, Fachinformationen und Arbeitshilfen der Zugang zur Datenverarbeitung erleichtert wurde.

Seit 1996 engagierte er sich zusätzlich im Verwaltungsausschuss für die Interessen aller Mitglieder des Versorgungswerkes der Architektenkammer NRW.

Durch seine Mitwirkung in den verschiedenen Kammergremien unterstützte er wesentlich den Aufbau der elementaren Voraussetzungen zum Entstehen leistungsfähiger Strukturen unserer berufspolitischen Vertretung. Durch sein nie nachlassendes Engagement hat er damit für die gesamte Architektenschaft eine erfolgreiche und praxisnahe Berufspolitik entscheidend mitgestaltet. Er hat dabei die Bedeutung unseres Berufsstandes für die Gesellschaft in ihren Wirkungen deutlich gemacht. Für sein umfangreiches ehrenamtliches Wirken und Engagement wurde Hans Zimmermann 1992 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt.


Das Foto zeigt Hans Zimmermann, Peter Jung, OB der Stadt Wuppertal und Hartmut Miksch, Präsident der AKNW anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der VAA am 24. 03. 2012 in Wuppertal (Foto von Privat)

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Neues KiTa-Projekt der Architektenkammer in 2019

Modellstadt, KiTa Halver - JH

Ein Arbeitskreis des Ausschusses "Öffentlichkeitsarbeit" der Kammer, bei dem auch die VAA personell beteiligt ist, entwickelte im Jahre 2014 ein neues Format, welches zunächst in Abstimmung mit dem Vorstand durch ein Pilotprojekt getestet werden sollte. Parallel zu den seit etlichen Jahren erfolgreich durchgeführten KidS-Projekten an Schulen sollten nunmehr Vorschulkinder an Architektur kindgerecht herangeführt werden.

Die Erzieherinnen der Kindertagesstätte in Halver/ Sauerland wurden Mitte 2015 mit Hilfe der Kollegin Ina Sinterhauf von der Hochschule Coburg, zusammen mit dem kleinen Arbeitskreis intensiv geschult, so dass diese gemeinsam das erarbeitete Konzept an die Kinder im Laufe des Jahres weitergeben konnten. Das Projekt entwickelte sich auch bei den Eltern zwischenzeitlich zum "Stadtgespräch", da auch die örtliche Presse davon Notiz nahm. Bei der Abschlussveranstaltung zeigten dann die Kinder voller Stolz ihre "gebaute Stadt" nicht nur der Bürgermeisterin und unserem Kammerpräsidenten Uhing, sogar der WDR war mit einem Filmteam anwesend und ein Bericht war noch am Abend in der "Aktuellen Stunde" zu sehen.
Da das erste Pilotprojekt innerhalb des Vorstands noch nicht gänzlich überzeugte, wurde ein zweites Pilotprojekt angestoßen. Der Arbeitskreis fand eine geeignete KiTa in Kerpen und Anfang 2017 wurde damit erneut gestartet. Ähnlich motiviert vermittelten die Erzieherinnen des "Tausendfüßlers" ebenfalls recht schnell die Vorgaben des "BauProjekts", so dass bereits im Juli 2017, unmittelbar vor den Sommerferien, eine erneut dargebotene Ausstellung dem Bürgermeister und unserem Vizepräsidenten Klaus Brüggenolte präsentiert werden konnte. An diesem Tag war der örtliche Bürgermeister Dieter Spürck so begeistert von den durch die Kinder angefertigten Modellen, dass er die "gesamte Stadt" ins Rathaus transportieren ließ, um sie den Bürgern über mehrere Wochen öffentlich zeigen zu können.
Bekanntlich wurde fast parallel zu der obigen Veranstaltung der Haushalt der Kammer für 2018 aufgestellt, der unter der Vorgabe der Einsparung litt. Dadurch wurde eine vorgesehene Fortführung der KiTa-Projekte mit 5.000 Euro ersatzlos gestrichen, was bei den drei Mitgliedern des Arbeitskreises KiTa große Enttäuschung auslöste.
Seitens unserer VAA wurde jedoch trotzdem in der Vertreterversammlung 2017 der eigentlich aussichtslose (da im Haushalt 2018 bereits eingepflegt) Antrag gestellt, die KiTa-Projekte doch fortzuführen. Nach einiger Diskussion im Plenum wurde dann zumindest mehrheitlich beschlossen, dass der Ausschuss eine Evaluierung der Thematik vornehmen solle und diese dann erneut dem Vorstand vorzulegen habe.
Dies wurde dann auch direkt Anfang diesen Jahres durch die beiden Kolleginnen Cathrin Brückmann und Regina Stottrop sowie dem Verfasser dieser Zeilen in Angriff genommen, um Mitte des Jahres dem Ausschuss und dann dem Vorstand eine 17-seitige Broschüre vorzulegen. Die Ausführungen überzeugten schließlich den Vorstand und das KiTa-Projekt wurde wieder mit dem selben Betrag in den Haushaltsvorschlag 2019 eingestellt. Im November 2018 beschloss dann schließlich die VVS formell den Haushalt, so dass nunmehr das Dreier-Team ein neues Projekt für das nächste Jahr in Angriff nehmen kann!

Neben den beiden aktiven Kolleginnen ist auch die VAA der festen Überzeugung, dass neben der Öffentlichkeitswirkung in den jeweiligen Kindertagesstätten und des Umfelds, insbesondere die noch jungen Heranwachsenden eine gänzlich andere Einstellung zu ihrer Umwelt und dem Begriff Architektur entwickeln und somit auch noch in ihrem späteren Leben unserem Beruf eine andere Wertigkeit entgegenbringen.

AK Öff - JH

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Wohnungsbau „Quo Vadis“

Gesellschaftlich drängende frage: Wohin entwickelt sich der Wohnungsbau?

Die Weihnachtszeit beginnt und wie vor über 2000 Jahren ist das Thema, eine Herberge zu finden, auch heute wieder für viele ein zentrales Thema im Lebensalltag.

Eine geeignete bezahlbare Wohnung zu finden ist besonders in den Ballungszentren ein schwieriges Unterfangen. Auch für angestellte Architektinnen und Architekten ist die Belastung bereits durch das Suchen einer angemessenen Wohnung problematisch.

Für die meisten Angestellten, auch unseres Berufsstandes, bleibt der ohnehin sicher vorhandene Traum ein Haus für sich planen und bauen zu können, fern jeglicher Realität.

Fehlentwicklungen, wie zum Beispiel ein zu grosser Anteil von überdimensionierten und teuren Wohnungen im Neubaubereich, Zweit- und Drittwohnungen als Investitions- und Spekulationsobjekte und das Interesse ausländischer Investoren an einer sicheren Geldanlage, heizen den angespannten Wohnungsmarkt weiter an. In angesagten Städten sind Wohnungen so oftmals ungenutzt oder nur kurze Zeit im Jahr bewohnt. Die Tatsache welche schon vor geraumer Zeit in bekannten Ferienorten beklagt wurde, macht sich mit steigender Tendenz auch in Ballungsräumen breit: Über das Jahr selten genutzt und wenn abends das Licht brennt, dann ist dies meist ferngesteuert.

Neben unzweifelhaft notwendigen regulatorischen Massnahmen können Architektinnen und Architekten durch innovative Ideen besondere Beiträge zur Beseitigung der Wohnungsnot leisten. Architektur hat immanent auch die Aufgabe, zur Beantwortung und Lösung gesellschaftliche drängender Fragen beizutragen.

Der Bau neuer Grosssiedlungen kann schon allein wegen des dadurch hervorgerufenen Flächenverbrauchs kein sinnvoller Lösungsweg sein. Hingegen sind wichtige Ansatzpunkte eine verstärkte Bestandssanierung mit einhergehender Wohnqualitätsverbesserung und die Umnutzung ungenutzter Einzelhandels- und Gewerbeimmobilien in den Innenstädten.

Darüber hinaus bieten auch veränderte Wohnungsgrundrisse und neue Wohnkonzepte Möglichkeiten zur optimierten Bedarfsdeckung. Ressourcensparender Wohnungsbau, eine Reduktion der relativen Grösse je Bewohner und eine effiziente Organisation geringerer Wohnungsgrössen können dem nach wie vor aktuellen Trend zur stetigen Flächenausweitung entgegenwirken. Das spart nicht nur Herstellungskosten sondern insbesondere auch laufende Kosten. Wie ist zum Beispiel die Idee der Frankfurter Küche entstanden. Die Frankfurter Küche war in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts eine revolutionäre Idee, welche den Küchenbereich arbeitssystematisch optimierte. Mit dem getrennten Wohn- und Essbereich wuchsen aber auch die Wohnungsgrössen. Ist es heute dagegen nicht sinnvoller die Küche als Zentrum des gemeinsamen Lebens grösser auszubilden und stattdessen auf getrennte Wohn- und Essbereiche weitgehend zu verzichten? Welche Funktionen können Gemeinschaftsräume übernehmen und hierdurch den Flächenanspruch der einzelnen Wohnung reduzieren? Ist nicht auch etwas mehr Bescheidenheit im Wohnflächenanspruch  auf Dauer die sinnvollere Antwort auch im Bemühen der CO 2 Reduktion?

Die VAA freut sich über gelungene Beispiele eines in diesem Sinne zukunftsfähigen Wohnungsbaus und beabsichtigt im nächsten Jahr zu diesem gesellschaftlich drängenden Thema einen kollegialen Austausch zu organisieren.

Bis dahin wünscht die VAA allen Kolleginnen und Kollegen eine besinnliche Weihnachtszeit, ein frohes und friedvolles Weihnachtsfest sowie einen guten Übergang in das neue Jahr.
M.K.

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Hat das Ehrenamt von Angestellten und Beamten in unserer Kammer noch eine Zukunft?

Vertreterversammlung 2018 in Münster

Hat das Ehrenamt von Angestellten und Beamten in unserer Kammer noch eine Zukunft?

Unsere Architektenkammer besteht einerseits aus der Verwaltung  und andererseits aus Architekten/innen, Innenarchitekten/innen, Landschaftsarchitekten/innen und Stadtplanern/innen, welche im Turnus von 5 Jahren in die Vertreterversammlung, besser Architektenparlament, gewählt werden. Dies stellt eine Organisationsform dar, ähnlich denen der Kommunen, Verwaltung und Politiker.Die derzeit gewählten 201 Kollegen und Kolleginnen erhalten für ihre Arbeit und den hiermit verbundenen Zeitaufwand eine Aufwandsentschädigung im Rahmen einer ehrenamtlichen Tätigkeit.

Das Ehrenamt ist so strukturiert, das dies neben der hauptberuflichen Tätigkeit ohne Probleme ausgeführt werden sollte. Eine Vertreterversammlung findet einmal jährlich statt und ist mit maximal 2 Tagen an einem Wochenende überschaubar und auch leistbar.

Für Kollegen und Kolleginnen welche sich darüber hinaus in Ausschüssen und sonstigen Gremien der Kammer aktiv einbringen sieht dies schon anders aus. Zu den Sitzungszeiten ist der Zeitaufwand der An- und Abreise hinzuzurechnen, welcher teilweise nicht unbedeutend ist. So haben einige in der Kammer ehrenamtlich tätige Kollegen und Kolleginnen Probleme mit dem erforderlichen Zeitaufwand in Verbindung mit ihrem ausgeübten Beruf. Für Selbständige, Rentner und Pensionäre in der Regel machbar, jedoch für berufstätig Angestellte?

In den Ausschüssen und Gremien der Architektenkammer ist der Sachverstand, auch von Angestellten und Beamten, sinnvoll und zwingend erforderlich, da nur diese Personengruppe ihre Interessen entsprechend vertreten können.

Und was hat die zuvor beschriebene Problematik für Auswirkungen? Die Antwort ist, obwohl die überwiegende Mehrheit der Kammermitglieder angestellt oder beamtet ist sind diese in der Kammerarbeit und in der Vertretung spezifisch berufspolitischer Interessen unterpräsentiert.

Daher fordert die VAA eine gesetzliche Regelung der Freistellung für berufspolitische Tätigkeit ähnlich der Vorgaben in der Gemeindeordnung NRW. Letztendlich ist die Architektenkammer nicht ein Verein sondern eine Institution öffentlichen Rechts.

Warum es sich trotzdem lohnt ein Ehrenamt zu ergreifen, wird Ihnen die VAA in einer der nächsten Ausgaben des DAB berichten.

J.M. / Foto: D.S.

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Links zu interessanten Artikeln

VAA Forum für unsere Mitglieder

Wir möchten an dieser Stelle auch noch einmal, wie auch auf der Mitgliederversammlung in Bochum gewünscht, auf  Links zu interesssanten Artikeln in verschiedenen Zeitschriften hinweisen, die unsere engagierten Kollegen eingestellt haben.

Diese Links können Sie in unserem Mitglieder-Forum abrufen.  Sollten Sie hiervon noch keinen Gebrauch gemacht haben, so wenden Sie sich bitte per e-mail an Herrn Dirk Schlüter, unter der e-mail Anschrift d.schlueter(a)vaa-nrw.de , der Ihnen als VAA Mitglied gratis einen Zugang zum Mitgliederbereich einrichtet.
Wir wünschen Ihnen viel Spass bei der Lektüre.

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Der VAA Newsletter

VAA Newsletter

Wie vielfach gewünscht und auch bei der Mitgliederversammlung thematisiert, möchten die MitgliederInnen der VAA unsere interne Kommunikation zu verbessern wissen. Da schien es eine Möglichkeit zu sein, bei entsprechendem Interesse, einen unregelmäßig erscheinenden Newsletter anzubieten, der über Neuigkeiten innerhalb der VAA umgehend informiert.

Unsere Geschäftsstelle hat vor einiger Zeit alle MitgliederInnen der VAA dementsprechend postalisch angeschrieben und ihnen angeboten, diesen vor Jahren in Druckform erschienenden Brief, zu abonnieren.

Bislang haben dieses Angebot bereits einige aus unseren Reihen genutzt, jedoch noch längst nicht alle. Vielleicht hat man den Brief zwischenzeitlich verlegt und weiß nunmehr nicht mehr den angegebenen Link einzugeben. Für diesen Fall möchten wir hiermit eine Alternative anbieten. Einfach eine kurze eMail an die Adresse j.held@vaa-nrw.de schreiben und die eigenen Daten angeben, diese werden dann unsererseits mit dem Mitgliedsverzeichnis verglichen und dann in den bereits existierenden Verteiler eingepflegt und schon erhält man den nächsten erscheinenden Newsletter!

Wir hoffen, dass wir mit diesem Hinweis einigen MitgliederInnen geholfen haben und freuen uns über jeder weitere Anmeldung zum "neuen" Newsletter der VAA! In diesem Sinne verbleibt der Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit mit kollegialen Grüßen."

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