Aktuelles

Der VAA Generalist und Spezialist ?

BauMa in München

Diese Frage kann leicht beantwortet werden. In unserem Berufsverband sind Angestellte und Beamte sämtlicher Fachrichtungen registriert, ebenso in den Leistungsbildern der HOAI bzw. der AHO.

In der Praxis sind Generalisten und Spezialisten mehr denn je gefragt, da die Anforderungen an unseren Berufszweig immer höher und vielfältiger werden. Bei der Realität innerhalb von Bauprozessen mit einer Unmenge an Vorschriften und Regelwerken wird bei der Konzeptionierung deren Beherrschung vorausgesetzt.
Dieses kann von uns nur geleistet werden, wenn wir selbst den Anspruch an Generalisten und Spezialisten im Rahmen eines Gesamtkonzeptes für erfüllt erachten.
Damit unsere in speziellen Bereichen tätigen VAA-Mitglieder auch in diesem Arbeitsfeld auf dem neuesten Stand sind und punkten können, hat sich eine Delegation von Interessierten zur Weltleitmesse „bauma“ nach München begeben. Jetzt werden sich einige fragen, was gibt’s denn hier Interessantes und Wissenswertes für Architekten, das ist doch nur etwas für Bauunternehmer des Hoch- und Tiefbaus sowie Baugerätehersteller.
Mitnichten, wie bereits eingangs erwähnt, sind unsere Mitglieder nicht nur im Entwurf tätig, sondern auch in speziellen Baubereichen wie zum Beispiel in der Organisation und Umsetzung von Baustelleneinrichtungen, komplexen Gerüststellungen, Abbruch- und Recyclingmassnahmen, Planung von Schalungslösungen, Fertigung von Betonbauteilen, und das könnte noch fortgeführt werden. Wir wollen es jedoch hiermit belassen.
Diese, unsere Architekten-Spezialisten, sind bekanntlich überwiegend in der Bauindustrie sowie Generalunternehmern tätig. Und genau für diese Spezialisten war die „bauma“ wie geschaffen.
Nach Rückkehr aus München war unter allen Teilnehmern die gleichlautende Auskunft zu hören, es war stressig, aber es hat sich überaus gelohnt und wir haben wieder einmal etwas für unseren Beruf dazu gelernt.
Und dass wir in unseren Reihen auch diese Spezialisten haben, darauf können wir stolz sein.

VAA/K.B.

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Brandschutz in Tierställen

Brandschutz in Tierställen

Aktuelle Presseberichte über eine Häufung von Bränden in Tierställen motivierte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Landtag, einen Antrag zum Thema zu stellen. Zentrales Thema des Antrags war der Tierschutz: Tiere sind durch das Grundgesetz, das Tierschutzgesetz und z. B. durch die Landesbauordnung geschützt. Im Hintergrund stand die Frage, ob
im Hinblick auf das Tierwohl die rechtlichen Rahmenbedingungen zum Bau und Betrieb von Ställen überarbeitet werden müssen. Diese Fragen sollten im Umweltausschuss unter anderem auf der Grundlage der Stellungnahme der Architektenkammer diskutiert werden.

Parallel zur hauptamtlichen Recherche zum Fragenkomplex suchten AKNW-Vizepräsident Klaus Brüggenolte und der Vorsitzende des Ausschusses Planen und Bauen Eric Wollesen (beide in der VAA) den Kontakt zu einem landwirtschaftlichen Betrieb in Westfalen. Ziel war es, einerseits über den Wandel der Produktionsbedingungen, mögliche Brandursachen, Ansätze zur Vermeidung und Vorsorgemaßnahmen zur Brandbekämpfung zu sprechen.
Andererseits stand die Frage an, wie die zuständigen Behörden und Verbände agieren müssten, um zur Minderung des Brandrisikos beizutragen. Im Gespräch zeigte sich schnell, dass Brandereignisse durch Brandstiftung weder durch eine ausgeklügelte „Digitalisierung“ der Höfe und Ställe, noch durch eine Verschärfung der Vorschriften bzw. Intensivierung von Brandschauen zu vermeiden sind. Dass jedoch die Anfälligkeit von Elektroinstallationen (auch die Photovoltaikanlagen) oder z. B. gasbetriebenen Heizstrahlern in der Schweineaufzucht ein Problem darstellt, dem durch eine sorgfältige Pflege und Instandhaltung der Technik begegnet werden muss.
In dem neuen, zu den Seiten hin offenen Milchviehstall (siehe Foto) ist offensichtlich durch die Nassfutterversorgung durch einen Roboter, durch fehlende Einstreu sowie andere Brandlasten das Brandrisiko gering und die Möglichkeit zur Flucht aufgrund weniger Barrieren eher groß. Anders sieht es jedoch in Schweine- und Geflügelställen aus, in denen
die Tiere keinen Auslauf kennen und oftmals eingebuchtet sind. Hier entstehen die Brände oft durch Fehler in der elektrischen bzw. der Gasinstallation, breiten sich über die Dachkonstruktion aus oder – in Geflügelställen – über das Streumaterial und das Futter. Sofern sich der Brand über die Dachkonstruktion ausbreitet, kann eine Sprinkleranlage nicht abhelfen und auch Schäden an Tieren durch Rauch und Hitzeeinwirkungen nicht verhindern.
Die Vorkehrungen für den Brandfall waren auf dieser Hofstelle in der Praxis beispielhaft gelöst, die Anfahrbarkeit gesichert, große Löschwassertanks vorhanden und die Brandlast in alten Ställen durch den Verzicht auf die Lagerung z. B. von Heu oder Stroh unter dem Dach herabgesetzt.

F A Z I T

Auf der Grundlage dieser Informationen wurde im Vorstand der Architektenkammer darüber diskutiert, ob eine Änderung der PrüfVO zweckmäßig sein könnte. Betroffen wären hier die elektrischen Anlagen solcher Stallanlagen, die ihrer Größe nach als großer Sonderbau (1600 m²) einzustufen sind, unabhängig davon, ob sie landwirtschaftlich oder gewerblich genutzt werden. Zudem sollte geprüft werden, ob die Brandverhütungsschau intensiviert werden kann, um auch weitere Gefährdungen zu überprüfen. Sie dient – maßnahmenorientiert – der Feststellung brandschutztechnischer Mängel und Gefahrenquellen, ist Angelegenheit der Gemeinde und je nach Gefährdungsgrad in Zeitabständen von längstens sechs Jahren durchzuführen.
Die AKNW erkennt keine Notwendigkeit, die BauO NRW 2018 in Bezug auf die Brandschutzbestimmungen für Tierhaltungsanlagen zu überarbeiten. Zu prüfen ist aber, ob die Gefahrenschwelle des großen Sonderbaus mit 1600 m² und die Anforderung an Brandwände (ab 10 000 m³) harmonisiert werden sollten. Maßgeblicher Faktor ist das unterschiedliche
Fluchtverhalten von Tieren, das in gesetzlichen Bestimmungen kaum berücksichtigt werden kann.
Die AKNW empfiehlt daher, die Fachempfehlungen zum Brandschutz in Stallanlagen zu aktualisieren und ggf. über die Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmung NRW(VV TB NRW) bauaufsichtlich einzuführen. Zudem sollte geprüft werden, ob die PrüfVO angepasst und die Brandverhütungsschau intensiviert werden können.
Aufgrund der speziellen Materie hat Architekt Dipl.-Ing. Dipl.-Wirt.-Ing. Peter Meyer aus Kleve die AKNW vertreten. Meyer ist staatlich anerkannter Sachverständiger für die Prüfung des Brandschutzes und von der AKNW in den entsprechenden Prüfungsausschuss der IKBau NRW entsandt. Fachempfehlungen zum Brandschutz in Stallanlagen
Der Verband der Feuerwehren in NRW und der Lenkungsausschuss Vorbeugender Brand- und Gefahrenschutz haben 2015 Fachempfehlungen zum Brandschutz in Stallanlagen herausgegeben.
Dieses Papier beschreibt unter Berücksichtigung der verschiedenen Anforderungen aufgrund der Tierarten brandschutztechnische Maßnahmen für Stallanlagen. Von den Brandschutzsachverständigen werden diese Empfehlungen berücksichtigt. Das Papier stellt insoweit eine anerkannte Regel der Bautechnik dar. Allerdings besteht Überarbeitungsbedarf,
da die Empfehlungen noch auf der BauO NRW 2000 basieren.

E.W.

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VAA-on-Tour am Samstag, 25. Mai 2019, 11 Uhr - "before BAUHAUS"

VAA On Tour Margarethenhöhe in Essen

Die Essener Gartenstädte Margarethenhöhe und Moltkeviertel im internationalen Vergleich

Unser Beitrag während des 100-jährigen BAUHAUS-Jubiläums

In diesem Jahr sprechen wir fast ausschließlich über das 100-jährige BAUHAUS-Jubiläum, aber was passierte unmittelbar vorher in der Architektur und dem Städtebau? Zumindest in diesem Jahr spricht darüber eigentlich kaum jemand - aber wir, die VAA!

Mitten im Herzen von NRW und des Ruhrgebietes, also eigentlich für alle KollegInnen der Architektenkammer Nordrhein-Westfalens gut erreichbar, möchten wir uns diesmal in Essen treffen. Uns gelang es relativ kurzfristig über unser VAA-Mitglied Dr. Gunnar Pantel einen Kontakt zum Architekten und Stadtplaner Dr. Ernst Kurz zu knüpfen. Der gebürtige Wiener kam vor über vier Jahrzehnten der Liebe wegen nach Essen und arbeitete alsbald dort im Amt für Stadtplanung und Bauordnung. Obwohl er dort seine Doktorarbeit über Wien schrieb, freundete er sich immer mehr mit seiner Wahlheimat an, so dass er schließlich sogar 2013 eine Ausstellung "Visionäres Essen" organisierte und anschließend ein Buch darüber veröffentlichte.
 

Wir freuen uns daher, dass er an diesem

            Samstag, 25. Mai 2019, ab 11 Uhr,
            Gustav-Adolf-Haus, Steile Straße 60a, 45149 Essen

einen ein- bis eineinhalbstündigen Vortrag über die Essener Gartenstädte für uns halten wird. Hierzu laden wir außer unseren Mitgliedern der VAA alle interessierten ArchitektInnen und auch die Bewohner des Quartiers herzlich ein. Dr. Kurz hat hierzu einige Aspekte aufgeführt:
"Der durch Zuwanderung enorm gestiegene Wohnraumbedarf in ESSEN aufgrund der explosions-artigen Entwicklung der Kohle- und Stahlindustrie i. d. J. 1900 bis 1915 führte zur Gründung der GARTENSTÄDTE “MARGARETHENHÖHE“ (1906) und „MOLTKEVIERTEL“ (1907).
Durch eine erstmals gezielte Bevorratungspolitik konnte damit das gesamte südliche Essener Stadterweiterungsgebiet der Spekulation entzogen werden."

Vorbild für diese Aktion war die erste durch Ebenezer HOWARD inszenierte Gartenstadt “LETCHWORTH“ (1903) bei London, eine geplante und später realisierte Trabantenstadt für 30.000 Einwohner (EW) mit dem Ziel, ausreichende Flächen für Wohnen, Arbeiten (einschl. Schulen) und Freizeittätigkeiten im Grünen vorzusehen mit einer schnellen getakteten Bahnverbindung zur Kernstadt London.

Am Europäischen Festland bestimmten die Stadtverwaltungen mit den Sponsoren die Lage der Gartenstädte im Anschluss an die bestehende Stadtrandbebauung zu sog. “Schlafsatelliten“ in Größenordnungen zwischen 5.000 EW und 15.000 EW und der Erreichbarkeit und Erschließung mit Straßenbahn- oder Schnellbahn-Systemen.

Die MARGARETHENHÖHE bietet nur wenige Arbeitsplätze in Geschäften für den täglichen Bedarf, in einem Hotelbetrieb, in einer Grundschule und den Christlichen Kirchen. Das MOLTKEVIERTEL bildet als Idealfall dagegen 5.000 EW, 3.000 Arbeitsplätze!

Die aus einem neuen Zeitgeist der Reform- und Avantgarde-Bewegung entstandenen Gartenstädte “MOLTKEVIERTEL“ und “MARGARETHENHÖHE“ prägen vier ablesbare Bauphasen: 1906 bis 1918, 20er-Jahre, 30er-Jahre und nach 1945. Darin findet sich der Jugendstil Wiener Spielart (Arch. Olbrich), der über die Gartenstadt “MATHILDENHÖHE“ in Darmstadt (1907) durch Arch. Edmund Körner und dem Darmstädter Georg METZENDORF nach Essen kam.

Neben der vg. “MATHILDENHÖHE“ sticht die Gartenstadt “HELLERAU“ bei Dresden (1908) durch ihre Werkstätten und das Theatergebäude hervor.

Drei erwähnenswerte weitestgehend unbekannte Gartenstädte aus der Anfangszeit der Bewegung sind “WEKERLE“ in Kispest bei Budapest (1908-1929), “MILANINO“ bei Mailand (1910-1926) und “PODKOWA-LESNA" (=Hufeisen-Waldsiedlung) bei Warschau (1910-1927). Nach Gründung des Werkbundes (1907) und der Werkbund-Ausstellung in Köln (1914) findet die Gartenstadtbewegung ihre architektonischen Höhepunkte in den “WERKBUND-SIEDLUNGEN WEISSENHOF“ in Stuttgart (1927) und “WIEN LAINZ“ (1930). In diesem Zusammenhang dürfen nicht vergessen werden, die berühmte “HUFEISEN-SIEDLUNG“ in Berlin (1927) von Bruno TAUT, die weniger bekannte “VAROSMAR-SIEDLUNG“ IN Budapest (1930) oder die “WEISSE STADT REINICKENDORF“ in Berlin (1931). Damit bilden die MARGARETHENHÖHE und das MOLTKEVIERTEL in Essen mit ihren realisierten, heute nach wie vor gültigen Grundsätzen des Städtebaus und den ersten Bauten der Reformbewegung in der Architektur, die Voraussetzungen für das 1919 von Walter GROPIUS in Weimar gegründete und 1929 nach Dessau verlegte BAUHAUS mit seiner weltweiten Strahlkraft in Architektur und Design."

Dem Vortrag schließt sich eine ca. einstündige Begehung der Gartenstadt Margarethenhöhe an, bei der auch eine Musterwohnung besichtigt wird. Natürlich hat die VAA für diesen geplanten Tag wunderschönes Wetter bestellt, aber wenn man einen Schirm mitnimmt, wird es ganz bestimmt nicht regnen!

Treffpunkt ist  spätestens um 11 Uhr an der obigen Adresse, danach werden wir uns, natürlich nur wer mag, noch ein wenig in der fußläufigen Nähe zusammensetzen, um uns noch austauschen zu können. Damit wir entsprechend planen können, bitten wir um eine formlose eMail-Anmeldung unter info@vaa-nrw.de und paralleler Überweisung eines geringen Kostenanteils mit dem Stichwort "Margarethenhöhe" von

            10 €/ Person auf das Konto der VAA

            SK Lippstadt - IBAN: DE74 4165 0001 0014 0224 87 - BIC: WELADED1LIP

Bereits jetzt freuen wir uns über eine rege Beteiligung und wünschen allen Teilnehmern einen interessanten und fachlich informativen Tag in Essen.

27. März 2019                                                                                VAA-Arbeitskreis "Öffentlichkeitsarbeit" - JH, Foto DS                                                                                                                                                                                                                                                                                

                                                   

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Die VAA auf der BAU 2019 in München

Die VAA im Gespräch mit BAK-Präsidentin Frau Barbara Ettinger-Brinkmann

Alle zwei Jahre ist die BAU als Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme für den Wirtschafts-, Wohnungs- und Innenausbau in München präsent. Als Zielgruppe werden seit geraumer Zeit im verstärkten Maß wieder wir Architekten und Architektinnen in den Focus genommen.

Aufgrund der Vielzahl der Produktstände und der Vielfältigkeit von Fach-themen in fast schon nicht mehr überschaubarer Grösse, 18 Messehallen mit über 2200 Ausstellern auf 200.000 Quadratmetern, war die VAA Besucher-gruppe in diesem Jahr zwei Tage vor Ort.
Besonderes Interesse galt neuen Bautechniken und deren Produkte. Zu nennen wären hier um nur einige zu nennen, Fliesen in Trockenverlegung, Flüssigkristalle im Fenster, Lehmplatten für den Trockenbau, Brandschutz für Beton, TÜV geprüfte Null-Barriere-Schwelle oder auch Gedruckte Mauerziegel.
In einem Vortragscampus wurden in Kooperation der Bayerischen Architektenkammer, mit der Bayerischen Ingenieurkammer Bau, der DGNB, des VDI, des IBU sowie des bauforumstahl interessante Vorträge mit den Themen Architektur, Innovation, Forschung, Baupraxis, Umwelt sowie Planen und BIM geboten.
Das Forum „Zukunft Bau, Von der Vision in die Praxis“ behandelte besonders die auch bei uns aktuell diskutierten Themen wie Serielles Bauen, Quartiere vernetzen sowie Digitalisierung. Im Themenbereich Bildungsoffensive diskutierten Experten von Hochschulen über die Zukunft von Berufsbildern. Ein Diskutant war der uns allen bekannte Vizepräsident der BAK Ralf Niebergall.
Der Bundesverband Altbauerneuerung BAKA prämierte in diesem Forum ausgestellte innovative Produkte rund um das Bauen.


VAA-Mitglieder am Stand des BKI                                                                            Foto: Privat


Der Besuch der VAA an den Ständen der uns beruflich besonders verbundenen Bayerischen Architektenkammer sowie des BKI war mit einem regen Interessenaustausch verbunden. Am Stand der DENA diskutierten wir mit unserer allseits geachteten BAK-Präsidentin Barbara Ettinger-Brinkmann in angenehmer Atmosphäre.
Das Resümee des diesjährigen wiederum äusserst informativen Messebesuchs war übereinstimmend, „Auf zur BAU 2021“

      K.B.

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Mitgliederversammlung 2019

Mitgliederversammlung 2018 in Essen

Der Vorstand der VAA lädt  ein zur Mitgliederjahreshauptversammlung am 06.04.2019 in Paderborn.
Nähere Daten können der Einladung entnommen werden, die rechtzeitig vorher versandt werden wird.

Der Vorstand

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Vorbeugender Brandschutz am Flughafen DUS

Löschfahrzeug der Werkfeuerwehr

Im Rahmen unser Reihe VAA-on-Tour  nahmen Mitglieder und Gäste Ende vergangenen Jahres an einem Referat von Herrn Wenz, Leiter des Vorbeugenden Brandschutzes am Flughafen Düsseldorf, teil. Hierzu wurde bereits in einem DAB-Artikel

durch die VAA vor einigen Monaten eingeladen. In einem interessant gestalteten Power-Point-Vortrag bekamen die Teilnehmer zunächst einen Gesamtüberblick der Gebäude und des Areals. Jeder von uns ist wahrscheinlich bereits mindestens einmal von diesem Flughafen abgeflogen oder gelandet, allerdings ist man sich dabei meist nicht bewusst, welche immense Ausmaße dieses Gelände hat.

Natürlich wurde detailliert auf die Brandkatastrophe vom 11. April 1996 in der Ankunftsebene des Terminals A eingegangen. Hierbei starben 17 Menschen und 88 weitere wurden verletzt. Durch Schweißarbeiten an einer Dehnungsfuge wurde ein Schwelbrand in der Zwischendecke durch eine thermische Zersetzung ohne sichtbare Flammen in den eingebauten Styroporplatten hervorgerufen. Durch eine enorme Hitzeentwicklung versagte der Luftabschluss des Hohlraums und durch das Eindringen von Sauerstoff kam es zu einem Flashover und somit auf einer Länge von mehreren hundert Metern zum Vollbrand der gesamten Zwischendecke.

Die Flughafenfeuerwehr war seinerzeit nicht vorher informiert worden, so dass es auch keine Brandwache gab - aus heutiger Sicht nicht mehr vorstellbar! Eigentlich erst durch die in kürzester Zeit entstandene enorme Rauchentwicklung wurde die Feuerwehr auf den Brand aufmerksam, konnte jedoch die 16 Menschen, die bereits im Rauch erstickt waren, nicht mehr retten. Ein weiterer Schwachpunkt des damaligen Brandschutzkonzeptes waren die Aufzüge, die noch nicht so ausgelegt waren, dass ein verrauchter Terminal nicht mehr angefahren werden konnte. Die Tür öffnete sich sodann und der eingedrungene Qualm blockierte die Lichtschranke. Durch verbautes Schaumpolysterol und eine Ansammlung großer Mengen Staub in den Zwischendecken konnte sich das Feuer sehr schnell in alle Richtungen ausbreiten. Das Fehlen von Brandschutztüren und die Verteilung der Rauchgase durch die Klimaanlage waren weitere Mängel, die später ermittelt werden konnten.

Leider musste es erst zu dieser Katastrophe kommen, ehe die Zuständigen vor Ort notwendige Schlüsse daraus schlossen. Auch auf fortgeschriebene Gesetzestexte hatte dies Einfluss, so dass in den Folgejahren zahlreiche Brandschutzexperten elementare Rückschlüsse auf den vorbeugenden Brandschutz erarbeiteten. Diese wurden sodann in den notwendigen Instandsetzungsarbeiten und Neubauten am Flughafen umgesetzt, was Herr Wendt im Einzelnen auch detailliert erläuterte. Sprinklereinsatz bei großen Höhen in der Empfangshalle sowie Entrauchungsanlagen wurden speziell für diesen Sonderbau entwickelt und eingesetzt.

Airbus A380/800 auf dem Vorfeld - JH  Airbus A380/800 auf dem Vorfeld - JH

Zum Abschluss des Vortrages wurde mit einem eigens für die VAA-Veranstaltung gebuchten Bus das gesamte Außengelände abgefahren und die entsprechenden Erläuterungen zu den jeweiligen Teilzielen gegeben. Schnell wurde den Teilnehmern klar, in welcher Wechselbeziehung das Außengelände mit den jeweiligen Gebäudeteilen steht. Sicherlich kein Bauobjekt, welches mit einem Standardgebäude verglichen werden, allerdings lassen sich auch aus diesem Sonderbau einige Ansätze für die tägliche Praxis ableiten.                                                                                                           

AK Öff - Fotos  JH

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Zum Tod von Hans Zimmermann

Hans Zimmermann

Die Vereinigung Angestellter Architekten trauert um ihren Ehrenvorsitzenden und Gründungsvater, Hans Zimmermann.

Der Wuppertaler Architekt Heinz Kisler war es, der seine beiden Mitarbeiter, Hans Zimmermann und Ernst-August Greef motivierte, anläßlich der Gründung der Architektenkammer NRW eine Interessenvertretung der Angestellten Architekten/Innen NRW aufzubauen. So entstand gemeinsam, mit Alfred Schlüter, die Vorläuferorganisation der VAA (1970), die später in “Vereinigung Angestellter Architekten“ umbenannt wurde.

 Nach der Wahl zur 1. Vertreterversammlung der AKNW zog damit die Vorläuferorganisation der VAA 1971 mit 2 Vertretern in dieses Gremium ein. Hans Zimmermann gehörte der Vertreterversammlung – dem höchsten beschlussfassenden Organ der Architektenkammer NRW - seit der Konstituierung 1971 bis 2010 ununterbrochen an und hat diese in vielen Aspekten als Mensch und Fachmann nachhaltig geprägt.

Nach seinem Studium war er 25 Jahre seines Berufslebens in Architekturbüros als Planer und Bauleiter tätig. Er wechselte 1979 in den öffentlichen Dienst, zunächst als Abteilungsleiter beim Neusser Hochbauamt und von 1980 bis zu seiner Pensionierung 1994 als Leiter des Hochbauamtes Hilden.

In seiner Arbeit für die VAA setzte er sich ebenso unermüdlich für die Belange der abhängig beschäftigten Architekten/Innen ein. Ein solidarisches und partnerschaftliches Miteinander zwischen Angestellten, Beamten und freischaffenden Kollegen aller Fachrichtungen im Sinne einer gemeinschaftlichen starken Berufsvertretung war stets seine Handlungsmaxime. Seinem bewundernswerten, eindrucksvollen und uneigennützigen Einsatz verdankt die VAA ihre heutige Bedeutung innerhalb der Architektenkammer und nach außen.

Hans Zimmermann‘s Humor, seine Konzilianz und sein immer vermittelndes Wesen werden uns fehlen, genauso wie sein fachlicher Rat.

Zu Beginn seiner ehrenamtlichen Tätigkeit in der AKNW war er im Bereich der Haushalts- und Finanzpolitik tätig. Von 1980 bis 1995 war er Mitglied im Vorstand der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen.  Während der Zeit seiner Vorstandstätigkeit in der AKNW leitete er den Ausschuss “Informatik und Datenverarbeitung“, damals ein großes neues Themenfeld, das er praxisnah und mit persönlichem Einsatz verfolgte. Er trug damit wesentlich dazu bei, dass der Architektenschaft durch Fortbildungsmaßnahmen, Fachinformationen und Arbeitshilfen der Zugang zur Datenverarbeitung erleichtert wurde.

Seit 1996 engagierte er sich zusätzlich im Verwaltungsausschuss für die Interessen aller Mitglieder des Versorgungswerkes der Architektenkammer NRW.

Durch seine Mitwirkung in den verschiedenen Kammergremien unterstützte er wesentlich den Aufbau der elementaren Voraussetzungen zum Entstehen leistungsfähiger Strukturen unserer berufspolitischen Vertretung. Durch sein nie nachlassendes Engagement hat er damit für die gesamte Architektenschaft eine erfolgreiche und praxisnahe Berufspolitik entscheidend mitgestaltet. Er hat dabei die Bedeutung unseres Berufsstandes für die Gesellschaft in ihren Wirkungen deutlich gemacht. Für sein umfangreiches ehrenamtliches Wirken und Engagement wurde Hans Zimmermann 1992 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt.


Das Foto zeigt Hans Zimmermann, Peter Jung, OB der Stadt Wuppertal und Hartmut Miksch, Präsident der AKNW anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der VAA am 24. 03. 2012 in Wuppertal (Foto von Privat)

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Neues KiTa-Projekt der Architektenkammer in 2019

Modellstadt, KiTa Halver - JH

Ein Arbeitskreis des Ausschusses "Öffentlichkeitsarbeit" der Kammer, bei dem auch die VAA personell beteiligt ist, entwickelte im Jahre 2014 ein neues Format, welches zunächst in Abstimmung mit dem Vorstand durch ein Pilotprojekt getestet werden sollte. Parallel zu den seit etlichen Jahren erfolgreich durchgeführten KidS-Projekten an Schulen sollten nunmehr Vorschulkinder an Architektur kindgerecht herangeführt werden.

Die Erzieherinnen der Kindertagesstätte in Halver/ Sauerland wurden Mitte 2015 mit Hilfe der Kollegin Ina Sinterhauf von der Hochschule Coburg, zusammen mit dem kleinen Arbeitskreis intensiv geschult, so dass diese gemeinsam das erarbeitete Konzept an die Kinder im Laufe des Jahres weitergeben konnten. Das Projekt entwickelte sich auch bei den Eltern zwischenzeitlich zum "Stadtgespräch", da auch die örtliche Presse davon Notiz nahm. Bei der Abschlussveranstaltung zeigten dann die Kinder voller Stolz ihre "gebaute Stadt" nicht nur der Bürgermeisterin und unserem Kammerpräsidenten Uhing, sogar der WDR war mit einem Filmteam anwesend und ein Bericht war noch am Abend in der "Aktuellen Stunde" zu sehen.
Da das erste Pilotprojekt innerhalb des Vorstands noch nicht gänzlich überzeugte, wurde ein zweites Pilotprojekt angestoßen. Der Arbeitskreis fand eine geeignete KiTa in Kerpen und Anfang 2017 wurde damit erneut gestartet. Ähnlich motiviert vermittelten die Erzieherinnen des "Tausendfüßlers" ebenfalls recht schnell die Vorgaben des "BauProjekts", so dass bereits im Juli 2017, unmittelbar vor den Sommerferien, eine erneut dargebotene Ausstellung dem Bürgermeister und unserem Vizepräsidenten Klaus Brüggenolte präsentiert werden konnte. An diesem Tag war der örtliche Bürgermeister Dieter Spürck so begeistert von den durch die Kinder angefertigten Modellen, dass er die "gesamte Stadt" ins Rathaus transportieren ließ, um sie den Bürgern über mehrere Wochen öffentlich zeigen zu können.
Bekanntlich wurde fast parallel zu der obigen Veranstaltung der Haushalt der Kammer für 2018 aufgestellt, der unter der Vorgabe der Einsparung litt. Dadurch wurde eine vorgesehene Fortführung der KiTa-Projekte mit 5.000 Euro ersatzlos gestrichen, was bei den drei Mitgliedern des Arbeitskreises KiTa große Enttäuschung auslöste.
Seitens unserer VAA wurde jedoch trotzdem in der Vertreterversammlung 2017 der eigentlich aussichtslose (da im Haushalt 2018 bereits eingepflegt) Antrag gestellt, die KiTa-Projekte doch fortzuführen. Nach einiger Diskussion im Plenum wurde dann zumindest mehrheitlich beschlossen, dass der Ausschuss eine Evaluierung der Thematik vornehmen solle und diese dann erneut dem Vorstand vorzulegen habe.
Dies wurde dann auch direkt Anfang diesen Jahres durch die beiden Kolleginnen Cathrin Brückmann und Regina Stottrop sowie dem Verfasser dieser Zeilen in Angriff genommen, um Mitte des Jahres dem Ausschuss und dann dem Vorstand eine 17-seitige Broschüre vorzulegen. Die Ausführungen überzeugten schließlich den Vorstand und das KiTa-Projekt wurde wieder mit dem selben Betrag in den Haushaltsvorschlag 2019 eingestellt. Im November 2018 beschloss dann schließlich die VVS formell den Haushalt, so dass nunmehr das Dreier-Team ein neues Projekt für das nächste Jahr in Angriff nehmen kann!

Neben den beiden aktiven Kolleginnen ist auch die VAA der festen Überzeugung, dass neben der Öffentlichkeitswirkung in den jeweiligen Kindertagesstätten und des Umfelds, insbesondere die noch jungen Heranwachsenden eine gänzlich andere Einstellung zu ihrer Umwelt und dem Begriff Architektur entwickeln und somit auch noch in ihrem späteren Leben unserem Beruf eine andere Wertigkeit entgegenbringen.

AK Öff - JH

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Wohnungsbau „Quo Vadis“

Gesellschaftlich drängende frage: Wohin entwickelt sich der Wohnungsbau?

Die Weihnachtszeit beginnt und wie vor über 2000 Jahren ist das Thema, eine Herberge zu finden, auch heute wieder für viele ein zentrales Thema im Lebensalltag.

Eine geeignete bezahlbare Wohnung zu finden ist besonders in den Ballungszentren ein schwieriges Unterfangen. Auch für angestellte Architektinnen und Architekten ist die Belastung bereits durch das Suchen einer angemessenen Wohnung problematisch.

Für die meisten Angestellten, auch unseres Berufsstandes, bleibt der ohnehin sicher vorhandene Traum ein Haus für sich planen und bauen zu können, fern jeglicher Realität.

Fehlentwicklungen, wie zum Beispiel ein zu grosser Anteil von überdimensionierten und teuren Wohnungen im Neubaubereich, Zweit- und Drittwohnungen als Investitions- und Spekulationsobjekte und das Interesse ausländischer Investoren an einer sicheren Geldanlage, heizen den angespannten Wohnungsmarkt weiter an. In angesagten Städten sind Wohnungen so oftmals ungenutzt oder nur kurze Zeit im Jahr bewohnt. Die Tatsache welche schon vor geraumer Zeit in bekannten Ferienorten beklagt wurde, macht sich mit steigender Tendenz auch in Ballungsräumen breit: Über das Jahr selten genutzt und wenn abends das Licht brennt, dann ist dies meist ferngesteuert.

Neben unzweifelhaft notwendigen regulatorischen Massnahmen können Architektinnen und Architekten durch innovative Ideen besondere Beiträge zur Beseitigung der Wohnungsnot leisten. Architektur hat immanent auch die Aufgabe, zur Beantwortung und Lösung gesellschaftliche drängender Fragen beizutragen.

Der Bau neuer Grosssiedlungen kann schon allein wegen des dadurch hervorgerufenen Flächenverbrauchs kein sinnvoller Lösungsweg sein. Hingegen sind wichtige Ansatzpunkte eine verstärkte Bestandssanierung mit einhergehender Wohnqualitätsverbesserung und die Umnutzung ungenutzter Einzelhandels- und Gewerbeimmobilien in den Innenstädten.

Darüber hinaus bieten auch veränderte Wohnungsgrundrisse und neue Wohnkonzepte Möglichkeiten zur optimierten Bedarfsdeckung. Ressourcensparender Wohnungsbau, eine Reduktion der relativen Grösse je Bewohner und eine effiziente Organisation geringerer Wohnungsgrössen können dem nach wie vor aktuellen Trend zur stetigen Flächenausweitung entgegenwirken. Das spart nicht nur Herstellungskosten sondern insbesondere auch laufende Kosten. Wie ist zum Beispiel die Idee der Frankfurter Küche entstanden. Die Frankfurter Küche war in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts eine revolutionäre Idee, welche den Küchenbereich arbeitssystematisch optimierte. Mit dem getrennten Wohn- und Essbereich wuchsen aber auch die Wohnungsgrössen. Ist es heute dagegen nicht sinnvoller die Küche als Zentrum des gemeinsamen Lebens grösser auszubilden und stattdessen auf getrennte Wohn- und Essbereiche weitgehend zu verzichten? Welche Funktionen können Gemeinschaftsräume übernehmen und hierdurch den Flächenanspruch der einzelnen Wohnung reduzieren? Ist nicht auch etwas mehr Bescheidenheit im Wohnflächenanspruch  auf Dauer die sinnvollere Antwort auch im Bemühen der CO 2 Reduktion?

Die VAA freut sich über gelungene Beispiele eines in diesem Sinne zukunftsfähigen Wohnungsbaus und beabsichtigt im nächsten Jahr zu diesem gesellschaftlich drängenden Thema einen kollegialen Austausch zu organisieren.

Bis dahin wünscht die VAA allen Kolleginnen und Kollegen eine besinnliche Weihnachtszeit, ein frohes und friedvolles Weihnachtsfest sowie einen guten Übergang in das neue Jahr.
M.K.

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Hat das Ehrenamt von Angestellten und Beamten in unserer Kammer noch eine Zukunft?

Vertreterversammlung 2018 in Münster

Hat das Ehrenamt von Angestellten und Beamten in unserer Kammer noch eine Zukunft?

Unsere Architektenkammer besteht einerseits aus der Verwaltung  und andererseits aus Architekten/innen, Innenarchitekten/innen, Landschaftsarchitekten/innen und Stadtplanern/innen, welche im Turnus von 5 Jahren in die Vertreterversammlung, besser Architektenparlament, gewählt werden. Dies stellt eine Organisationsform dar, ähnlich denen der Kommunen, Verwaltung und Politiker.Die derzeit gewählten 201 Kollegen und Kolleginnen erhalten für ihre Arbeit und den hiermit verbundenen Zeitaufwand eine Aufwandsentschädigung im Rahmen einer ehrenamtlichen Tätigkeit.

Das Ehrenamt ist so strukturiert, das dies neben der hauptberuflichen Tätigkeit ohne Probleme ausgeführt werden sollte. Eine Vertreterversammlung findet einmal jährlich statt und ist mit maximal 2 Tagen an einem Wochenende überschaubar und auch leistbar.

Für Kollegen und Kolleginnen welche sich darüber hinaus in Ausschüssen und sonstigen Gremien der Kammer aktiv einbringen sieht dies schon anders aus. Zu den Sitzungszeiten ist der Zeitaufwand der An- und Abreise hinzuzurechnen, welcher teilweise nicht unbedeutend ist. So haben einige in der Kammer ehrenamtlich tätige Kollegen und Kolleginnen Probleme mit dem erforderlichen Zeitaufwand in Verbindung mit ihrem ausgeübten Beruf. Für Selbständige, Rentner und Pensionäre in der Regel machbar, jedoch für berufstätig Angestellte?

In den Ausschüssen und Gremien der Architektenkammer ist der Sachverstand, auch von Angestellten und Beamten, sinnvoll und zwingend erforderlich, da nur diese Personengruppe ihre Interessen entsprechend vertreten können.

Und was hat die zuvor beschriebene Problematik für Auswirkungen? Die Antwort ist, obwohl die überwiegende Mehrheit der Kammermitglieder angestellt oder beamtet ist sind diese in der Kammerarbeit und in der Vertretung spezifisch berufspolitischer Interessen unterpräsentiert.

Daher fordert die VAA eine gesetzliche Regelung der Freistellung für berufspolitische Tätigkeit ähnlich der Vorgaben in der Gemeindeordnung NRW. Letztendlich ist die Architektenkammer nicht ein Verein sondern eine Institution öffentlichen Rechts.

Warum es sich trotzdem lohnt ein Ehrenamt zu ergreifen, wird Ihnen die VAA in einer der nächsten Ausgaben des DAB berichten.

J.M. / Foto: D.S.

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